Die SPL1 zeigte im zweiten Playoff-Halbfinal eine starke Reaktion auf die deutliche Niederlage im ersten Spiel. Vor heimischen Publikum lieferten die Zugerinnen dem Favoriten GC Amicitia Zürich einen grossen Kampf und zwangen sie nach einem packenden Schlagabtausch in die Verlängerung. Am Ende setzte sich der Gast mit 40:36 durch und entschied die Best-of-3-Serie mit 2:0 für sich.
Von Beginn an traten die Zugerinnen mutig und entschlossen auf. Sie erwischten den besseren Start und lagen bis zur 13. Minute stets in Führung. Besonders im Angriff fand das Heimteam immer wieder clevere Lösungen gegen die Zürcher Defensive. Mit viel Tempo, guten Auslösungen und hoher Effizienz nutzte Zug seine torchancen konsequent aus und brachte die favorisierten Limmatstädterinnen immer wieder in Bedrängnis.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie ausgeglichen und intensiv. Der LK Zug hielt das Tempo hoch und konnte sich auf eine starke Teamleistung verlassen. Immer wieder gelang es den Gastgeberinnen, die Zürcherinnen offensiv auszutricksen und wichtige Treffer zu erzielen. Für die Zuschauenden entwickelte sich eine packende Begegnung, in der sich kein Team richtig absetzten konnte.
Nach 60 Minuten stand es 33:33 und die Verlängerung musste entscheiden. Dort zwigte der Gast aus Zürich seine Routine und konnte sich in den entscheidenden Momenten leicht absetzten. Nach der Schlusssirene ergatterten sich die Gäste bei einem Stand von 40:36 das Ticket in den Playoff-Final.
Die Zugerinnen können trotz der Niederlage stolz auf ihre Leistung sein und verabschieden sich nach einem starken Kampf aus den Playoffs – wir gratulieren den Zürcherinnen zum Finaleinzug, während für den LK Zug die Saison an dieser Stelle zu Ende geht.
