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Swiss Premium League
10.01.2026

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SPL1: Klarer Sieg gegen Thun, Finalrunde gesichert

Das SPL1 Team des LK Zug tat sich in der ersten Partie des neuen Jahres lange schwer. Fast schien es, als sei man physisch und psychisch noch in den Weihnachtsferien. Dementsprechend verlief der Start in die Partie gegen die Berner Oberländerinnen nicht nach Wunsch und die Zugerinnen taten sich schwer. Es war nicht verwunderlich, dass die Gäste zu Beginn gut mithalten konnten und das Duell ausgeglichen gestalteten (8:8 nach 15 Minuten). In der Folge lag Thun sogar zeitweise in Führung und verabschiedete sich mit dem Spielstand von 18:19 in die Pause

Wende in der zweiten Hälfte
Die Pause schien den Zugerinnen gut getan zu haben, sie kamen mit einer veränderten, positiven Körpersprache zurück aufs Feld. Bis zur 38. Minute verlief die Partie weiterhin ausgeglichen (23:23). In den folgenden 10 Minuten legte Zug den Grundstein zum Erfolg und zog bis zur 48. Minute auf 30:24 davon und wurden ihrer Favoritenrolle doch noch gerecht. In den Schlussminuten liessen die Zugerinnen nichts mehr anbrennen und bauten die Führung souverän auf 10 Tore aus. LKZ-Spielerin Svenja Steinmann zeigte sich nach dem Spiel erleichtert: „Wir wollten die beiden Punkte und somit die Finalrunde erreichen. Lange Zeit konnten wir unser Spiel jedoch nicht so umsetzen, wie wir es uns erhofft hatten. Durch viele individuelle Fehler haben wir uns das Leben schwer gemacht. Aber die Moral stimmte, wir haben die Wende geschafft.“

Ausblick auf die kommenden Spiele
Mit 12 Punkten ist der LKZ nicht mehr aus den Top 6 zu verdrängen und kann sich in den verbleibenden Partien eine bessere Ausgangslage für die Finalrunde erarbeiten. Aktuell liegt das Team auf dem vierten Rang, punktgleich mit den Spono Eagles, dem nächsten Gegner am kommenden Samstag (20 Uhr, SPZ). Anschliessend stehen in der Hauptrunde noch Partien gegen Winterthur (zu Hause) und Herzogenbuchsee (auswärts) auf dem Programm.

Zug – Thun 38:28 (18:19)
Sporthalle – 200 Zuschauende – SR Hasler/Hungerbühler – Strafen: 1-mal 2 Minuten Zug, 4-mal 2 Minuten Thun
Zug: Abt/Knörr/Trümpler; Schnarwiler (5), Pietrasik (7/4), Tschamper (2), Schürmann (3), Brunett (6), Oberholzer, Steinmann (3), Rüegg (2), Spieler (2), Acklin (1), Bachmann (2), Kesselring (3), Flückiger (2). Thun: Strajnar/Buchhofer; Wegmüller (3), Elsenousi (5), Hostettler A., Romano, Negroni, Moser, Schildger (2), Michel (8), Künzle, Hostettler F. (5), Volovnyk (1), Siegenthaler (4)