Nach der ersten Saisonniederlage vor zwei Wochen gegen den BSV Stans wollten die Zugerinnen die zwei Punkte aus der Ostschweiz mit nach Hause holen. Dass dies allerdings keine einfache Aufgabe werden wird zeigten die vergangenen Resultate des Heimteams. Dazu kam, dass die Zugerinnen wohl mit dem jüngst möglichen SPL2 Kader antreten durften und so bei den Neulingen noch etwas die Nervosität mitspielte ;-)

Der LK Zug startete im Angriff konzentriert in das Spiel und führte in der 5. Minute mit 3:6. In der Verteidigung konnten die Gäste überhaupt nicht die gewünschte Härte an den Tag legen und mussten so einige einfache Tore hinnehmen. Dank der gut aufgelegten Torhüterin auf Seite der Zugerinnen konnte diese Führung bis zum 9:12 gehalten werden. Da sich die Zugerinnen in der Vereidigung nicht entsprechend steigern konnten nutze dies das Heimteam gekonnt aus und glich in der 28. Minute zum 14:14 aus. Zug schaffte kurz vor Halbzeit noch den 14:15 Führungstreffer und konnte somit doch noch mit einer Eintoreführung in die Pause.

Das Ziel nach der Pause wurde auf Seiten der Gäste klar formuliert: in der Verteidigung mehr Aggressivität und Leidenschaft um so den Gegnerinnen die Stirn zu bieten. Dies gelang den Zugerinnen im Verlauf der 2. Halbzeit zu keinem Zeitpunkt. So blieb das Spiel sehr ausgeglichen. Wobei das Heimteam mehrheitlich mit einem Tor in Führung lag. In der 50. Minute hatte das junge SPL2 Team aus Zug die Möglichkeit mit 2 Toren in Führung zu gehen. Dies Chance nutzten die Zugerinnen nicht und mussten so in der 52. Minute wiederum den Ausgleich hinnehmen. Anschliessend konnte das Heimteam wiederum mit einem Tor vorlegen und führte eine Minute vor Schluss mit 30:29. Mit dem letzten Time-Out, 47 Sekunden vor Schluss, besprachen die Zugerinnen ihren letzten Angriff. Der vorletzte Wurf der Zugerinnen parierte die Heimtorhüterin noch. Doch den Abpraller sicherten sich die Zugerinnen, nutzten die Chance 10 Sekunden vor Schluss und erzielten den Ausgleich. Das Heimteam konnte dann den ihnen noch zugesprochenen direkten Freiwurf nicht unterbringen und mussten sich ebenfalls mit der Punkteteilung zufriedengeben.

Aus Zuger Sicht ist man geteilter Meinung. Zum einen wäre mit einer konsequenteren Abwehrarbeit durchaus ein Sieg greifbar gewesen. Zum anderen darf man mit der gezeigten Leistung durchaus zufrieden sein. Die angeschlagenen Spielerinnen konnten durch die talentierten U18/U16 Spielerinnen gut ersetzt werden. Nun gilt es, diese Woche vor allem in der Verteidigung wieder zu alten Stärken zurück zu finden. Um am kommenden Wochenende gegen den LC Brühl vor allem in der Verteidigung eine bessere Leistung zu zeigen.

Am Samstag 27.10. bestritten wir das Spiel gegen den BSV Stans. Nebst dem Ziel ungeschlagen zu bleiben, wollten wir eine harte Verteidigung und ein schnelles Umschalten auf dem Spielfeld zeigen.

Der Start ins Spiel gelang gar nicht schlecht und nach der 7. Spielminute stand es 5:4 für die Stanserinnen. Danach hatten die Zugerinnen eine Schwächephase was die gegnerische Mannschaft gnadenlos ausnutzte. Im Angriff wurden die Würfe nicht präzise abgeschlossen und es wurden viel zu viele technische Fehler gemacht. Zum Glück konnten wir uns auf die Verteidigung verlassen, damit wir den Anschluss nicht ganz verloren. Somit stand es nach 20 Minuten 13:7. Danach nahm der Trainer der Zuger ein Time-Out, um seine Spielerinnen wachzurütteln. Bis zur Pause nahmen sich die Zugerinnen zusammen und konnte mit einem gar nicht so schlechten Resultat von 17:14 in die Pause.

In der 2. Halbzeit wollten die Gäste aus Zug nochmals zeigen was sie wirklich können und kämpften sich Schritt für Schritt an die Stanserinnen heran. In der 45. Minute stand es 22:22. Mit einer blöden Zeitstrafe gegen den LK Zug konnte die Heimmannschaft mit einem Tor in Führung gehen und so schafften wir es nicht mehr ein Tor mehr zu erzielen als die Stanserinnen. Schlussendlich waren wir nicht zufrieden mit unserer Leistung, denn wir wissen, dass war bei weitem nicht das was wir können.

 

Dieses Spiel war für einige eine persönliche Angelegenheit. Die 3 Mouthatalerinnen aus dem Zugerteam kannten den Gegner bestens, waren zum Teil sogar verwandt mit ihnen. Trotzdem wollte man als Höherklassigen keinen grossen Wirbel veranstalten und das Spiel diskussionslos gewinnen. 

Der Start in die Partie war von dem SPL2 Team eher verhalten. In der Verteidigung wurde zwar gut gedeckt, vorne agierte man danach allerdings zu unkonzentriert und nicht genügend konsequent. Somit konnten sich die Zugerinnen erst nach 20 Minuten resultatmässig absetzten. Die beiden Teams trennten sich mit einem Spielstand von 9:14 in die Kabinen. 

Das Ziel für die zweite Halbzeit war aus Sicht der Zugerinnen klar definiert. Man wollte in der Deckung härter zupacken und im Angriff die Chancen sauber und geduldig herausspielen. Dies klappte auch soweit und das SPL2 Team konnte den Abstand stetig vergrössern. Das Endresultat lautete 24:35.

Heute Donnerstag geht das Cup-Abenteuer für das SPL2 weiter. Im Cup 1/8-Final treffen die Zugerinnen auf die SG Muotathal/Mythen-Shooters aus der 1. Liga. Die SG ist kein Unbekannter Gegner. Einige Spielerinnen kennen sich seit vielen Jahren neben und auf dem Spielfeld.

Die SG Spielte im Cup 1/16-Final gegen den HC Arbon aus der SPL2 und schoss die Ostschweizerinnen mit 33-18 aus der Halle. Somit sollten die Zugerinnen gewarnt sein und wissen, dass die Schwyzerinnen durchaus die Fähigkeiten besitzen ein Team aus der SPL2 zu besiegen. Doch die Zugerinnen werden sich auch in diesem Spiel auf ihre eigenen Stärken verlassen und sich auf ihr eigenes Spiel fokussieren.

Das SPL2 Team aus Zug will auch im kommenden Spiel eine aggressive und agile Verteidigung auf den Platz stellen. Mit dem gewohnten Tempospiel wollen die Zugerinnen auch weiterhin die einfachen Tore erzielen und so von Anfang an gut in das Spiel finden. Die Zugerinnen werden selbstverständlich alles daransetzen um im Schweizercup den Sprung ins 1/4-Finale zu realisieren.

Das Cup Spiel findet  heute Donnerstag den 18. Oktober um 20.30 Uhr in Muotathal MZH statt.

Hier zum Bericht "Vater-Tochter Duel im Achtelfinal des Schweizer Cups" von Jolanda van de Graaf

Am vergangenen Samstag um 19.00 Uhr war die SG Yverdon & Crissier zu Gast beim LK Zug. Trotz der momentanen Tabellensituation mit der SG Yverdon & Crissier 8. Platz mit 0 Punkten und der LK Zug auf dem 1. Platz mit 4 Spielen und 4 Siegen, war das Ziel des Heimteams von Anfang an mit höchster Konzentration ins Spiel zu starten.

Der Start in die Partie gelang den Zugerinnen dann aber leider nicht wie gewünscht. In der Deckung haben sie die Gegnerinnen zu wenig angepackt, wodurch viele 1 vs. 1 verloren gingen und zu grosse Lücken entstanden. Dies nutzten die Welschen gezielt aus, um einfache Tore zu erzielen oder ihren Kreis anzuspielen. Im Angriff fehlte es zusätzlich an Bewegung. Jedoch konnten sie mit den Gegnerinnen mithalten und somit stand es nach den ersten 10 Minuten 6:6.

Nach dieser Anfangsphase fanden die Spielerinnen vom LK Zug langsam immer besser ins Spiel. Sie fingen die Bälle der Gegnerinnen ab, leiteten schnelle Gegenstösse ein und spielten ihr gewohntes Tempospiel immer besser aus. Wodurch sie mit einem 8 Tore Vorsprung in die Pause gingen. 

In der zweiten Halbzeit gelang es den Zugerinnen nicht die Führung weiter zu verbessern. Zu viele technische Fehler wurden produziert. So konnten die Gäste den Vorsprung immer wieder auf 5 Tore verkürzen. Näher als auf 5 Tore kamen die Gäste allerding nicht an das Heimteam heran. Beim 25:20 stabilisierten sich die Zugerinnen in der Verteidigung und liessen so bis am Schluss keine Zweifel mehr aufkommen wer als Sieger vom Platz gehen wird. So siegten die Zugerinnen im 5. Spiel zum 5. Mal und stehen weiterhin verlustpunktfrei an der Tabellenspitze. Trotz dieses Siegs können die Zugerinnen nach diesem Spiel nicht ganz zufrieden sein. 22 Technische Fehler in 60 Minuten sind auf SPL2 Niveau eindeutig zu viel. Daran werden die Zugerinnen aber weiter hart arbeiten um auch in diesem Bereich weiter Fortschritte zu machen.

Am vergangenen Sonntag spielte die 2. Mannschaft vom LK Zug vor heimischem Publikum gegen den LC Brühl. Die Zugerinnen konnten die Partie dank einem Schlussspurt 29:26 (12:14) für sich entscheiden.

Der Start gelang dem Heimteam nicht wunschgemäss. Im Angriff wurde zu unkonzentriert gespielt und in der Verteidigung wurde nicht richtig zugepackt. Durch die schwache Startphase rannte die Gastgeberinnen bereits nach 10 Minuten einem drei Tore Rückstand (5:8) hinterher. Dank einer 15-minütiger Leistungssteigerung konnten die Zugerinnen den 5:8 Rückstand, in einen 12:11 Vorsprung verwandeln. Die beiden Mannschaften trennten sich zur Pause bei einem Spielstand von 12:14.

Auch in der 2. Halbzeit startete das Heimteam unkonzentriert und lag nach 37 Minuten mit 13:17 im Rückstand. Nach der kurzen Schwächephase konnte das SPL2-Team gegen Ende nochmals aufdrehen und zog, auch dank einigen schönen Abschlüssen aus der 2. Reihe, davon. Die Gastgeberinnen gewannen das 3. Heimspiel verdient mit 29:26.

Der resultierende, 3 Tore Sieg ist vor allem der starken Abwehr und den präzisen Schüssen im Angriff, in den letzten 7 Minuten des Spiels, zu zuschreiben.

Die Zugerinnen treffen am kommenden Samstag, 13. Oktober zuhause um 19:00 Uhr zum ersten Mal in der Meisterschaft auf den SG Yverdon & Crissier.

Die Mannschaft will sich im nächsten Spiel weiterhin auf eine kompakte und aggressive Verteidigung konzentrieren. Durch die harte Verteidigung wollen die Zugerinnen einfache Tore herausspielen. Das SPL2 Team freut sich über lautstarke Unterstützung auf der Zuschauertribüne. Allso, falls ihr am 13. Oktober um 19:00 noch nichts vor habt, die Zugerinnen freuen sich euch in der Zuger Sporthalle willkommen zu heissen.

Morgen Sonntagabend trifft das SPL2 Team im Innerschweizer Derby auf die Spono Eagles. Anpfiff ist um 19.00 Uhr im SPZ Nottwil.

Die Zugerinnen stehen weiterhin ohne Verlustpunkte in der noch jungen Saison auf dem 2. Platz. Ein Punkt hinter dem HSC Kreuzlingen welche bereits eine Runde mehr gespielt haben. Nach zwei deutlichen Siegen gegen den BSV Stans und den HC Goldach-Rorschach folgte ein hart umkämpftes Spiel in der Meisterschaft gegen den LC Brühl 2 welches die Zugerinnen mit 29:26 für sich entscheiden konnten.

Gegen die Nottwilerinnen mussten die Zugerinnen bereits im 1/16-Final des CH-Cup ran. Dank einer starken Schlussphase in den letzten 10 Minuten konnten die Zugerinnen auch dieses Duell für sich entscheiden.

Die Zugerinnen müssen am kommenden Sonntag von der ersten Minute an hell wach sein, wollen sie die Rückraumshooterinnen der Spono Eagles nicht ins Spiel kommen lassen. Dies wollen die Zugerinnen mit einer kompromisslosen und aggressiven Verteidigung von Beginn an umsetzen. Auch im kommenden Spiel wollen die Zugerinnen weiterhin auf ihre gewohnten Stärken und ein schnelles Umschaltspiel vertrauen. Für einen vierten Vollerfolg im vierten Meisterschaftsspiel benötigt es weiterhin viel Leidenschaft, Kampfgeist und Freude am Handballspiel.

Nach dem knappen Erfolg gegen die Spono Eagels am 19.09.2018 im CH-Cup (28:29) wollten die Zugerinnen im zweiten Aufeinandertreffen, dieses Mal in der Meisterschaft, mehr überzeugen. Dies gelang dem SPL2 Team aus Zug über die ganze Partie gesehen sehr gut und so entscheiden sie das Spiel mit 19:29 auch in der Höhe verdient für sich.

Den ersten Treffer der Partie gelang dem Heimteam zum 1:0. Zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar, sollte dies für das Heimteam die einzige Führung im ganzen Spielverlauf sein. Die Gäste aus Zug hatten dank einer aggressiven und kompromisslosen Verteidigung das Heimteam von Anfang an im Griff. Dank schnellem Konterspiel gingen die Gäste dann beim Stand von 3:6 in der 9. Minute das erste Mal mit 3 Toren in Führung. Anschliessend gestaltete sich die Partie eher ausgeglichen. Obwohl Zug kurzfristig beim Stand von 9:5 kurz mit 4 Toren in Führung war. Zug konnte früh in der Partie einige Wechsel tätigen ohne die Stabilität in der Verteidigung zu verlieren. Im Angriff allerding gelang den Zugerinnen nicht mehr so viel. So blieb es knapp 7 Minuten lang 7:10 bevor die Nottwilerinnen zum 8:10 verkürzen konnten. Bis zur Pause gelang den beiden Teams noch jeweils 1 Treffer, wodurch die Seiten beim Stand von 9:11 gewechselt wurden.

Gestärkt kamen die LKZ-Spielerinnen aus der Kabine zurück. Die Gäste wollten noch mehr auf das Tempo drücken und so schnelle und einfache Tore erzielen. Dies gelang den Zugerinnen nach dem erneuten Anschlusstreffer der Notwillerinnen zum 12:13 dann auf eindrückliche Art und Weise. Innert 9 Minuten erspielten sich die Gäste aus Zug bis zum 12:20 ein 8 Tore Führung. Was dann wohl auch schon eine kleine Vorentscheidung war. Das Heimteam versuchte es zwar in der 47. Minute noch mit einer Auszeit beim Stand von 13:21. Der Spielfluss der Zugerinnen konnte auch durch die Auszeit nicht gebrochen werden. Dank frühen Wechseln in der 1. Halbzeit konnte das Tempo auch im 2. Umgang weiterhin hochgehalten werden. So erspielten sich die Zugerinnen einen weiteren Sieg in der laufenden Saison. Das Schlussresultat von 19:29 war für die Zugerinnen dann auch in der Höhe verdient.
Dank einer aggressiven Verteidigung und dem konsequenten Konterspiel über 60 Minuten, bleiben die Zugerinnen in der noch jungen Saison weiter ungeschlagen. Der Weg der jungen und hungrigen SPL2 Manschaft stimmt. Doch es sind weiterhin alle gewillt weiter hart zu trainieren um weitere sichtbare Vorschritte zu erzielen.

Nach dem geglückten Saisonstart gegen den BSV Stans wollte das Zuger SPL 2-Team weiter an den guten Leistungen anknüpfen und gegen den HC Goldach-Rorschach die nächsten zwei Punkte einfahren.

Die Vorgaben waren klar definiert. Durch kompakte Verteidigungsarbeit viele Bälle gewinnen und anschliessend die einfachen Tore erzielen. Die Zugerinnen erwischten einen Blitzstart und waren nach 10 Minuten mit 9:1 in Führung. Nach dem gegnerischen Timeout agierten die Ostschweizerinnen mit sieben Feldspielerinnen, was das Heimteam etwas aus der Bahn brachte. Zu viele einfache Tore wurden zugelassen und im Angriff gab es zu viele überhastete Abschlüsse. Die beiden Mannschaften trennten sich zur Pause bei einem Spielstand von 22:14.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit liessen die Zugerinnen durch viele Fehler die Gäste nochmals auf vier Tore herankommen.  Nach der kurzen Schwächephase konnte das SPL2-Team nochmals aufdrehen und zogen auch dank einigen Torhüterparaden wieder davon. Somit endete das zweite Heimspiel in dieser Saison 37:29.