Mit nur 7 Feldspielerinnen und 3 Torhüterinnen fuhren die Zugerinnen nach Yverdon um ihr erstes Abstiegsspiel zu bestreiten.

Der Start in die Partie gelang den SPL2-Spielerinnen nicht nach Wunsch. Erst nach 10 Minuten gingen die Zugerinnen zum erste Mal in Führung. Doch die Yverdon-Spielerinnen liessen nicht locken und blieben ihnen auf den Fersen. Fünf Minuten vor Halbzeitende konnten die LKZug-Spielerinnen nochmals einen Zahn zulegen und gingen mit einem Vorsprung von 4 Toren in die Pause.

Die Motivation der Zugerinnen nach der Pause war klar, sie wollten ihre Chancen im Angriff konsequenter nutzen. Dadurch waren die Zugerinnen zu Beginn der zweite Halbzeit weniger konsequent in der Deckung, was die Gegnerinnen gekonnt ausnutzten und gleich 3 Tore erzielten. Danach stand die Zuger Verteidigung wieder kompakt und zwangen die Gastgeberinnen zu technischen Fehlern. Die LKZug-Spielerinnen vergrösserten ihren Vorsprung auf 12 Tore Differenz. Gegen Ende des Spiels liess die Konzentration auf beiden Seiten nach, doch die Zugerinnen liessen sich ihren Sieg nicht mehr nehmen.
 
Das SPL2 Team des LK Zug gewann verdient mit 33:21, dies dank einer starken Deckungsarbeit.

Zum Abschluss der Hauptrunde führte der Weg der Zugerinnen nochmals in die Ostschweiz. Dort wartete mit dem HSC Kreuzlingen der Zweitplatzierte der laufenden Meisterschaft, welcher bereits vor dem Spiel als Finalrundenteilnehmer feststand. Dennoch wollten die Zugerinnen ihren ersten Platz rechtfertigen und Schwung für die anstehende Abstiegsrunde mitnehmen.

Der Start in die Partie gelang dem Zuger SPL2-Team nicht wie erwünscht. Durch unüberlegte Aktionen hinkte man bereits nach fünf Minuten einem 3-Tore Rückstand hinterher. Obwohl man in der elften Minute bis zu einem Tor an das Heimteam ran kam, gelang es den Zugerinnen nie, in Führung zu gehen. Im Gegenteil, die Ostschweizerinnen konnten ohne grosse Gegenwehr wieder davonziehen und bauten ihre Führung aus. So kam es, dass die Zugerinnen zur Pause bereits einen 5-Tore Rückstand hinnehmen mussten.

Auch den Start in die zweite Halbzeit verschliefen die Zugerinnen etwas. Erst beim Stand von 20:13 in der 36. Minute, drehten die Innerschweizerinnen auf. Es folgten 15 starke Minuten, in welchen die Zugerinnen die Lücken konsequent nutzen und in der Verteidigung die nötige Härte vorhanden war. Das Aufbäumen wurde belohnt und man konnte den Rückstand in der 52. Minute wieder auf vier Tore reduzieren. Danach gelang den Zugerinnen bis zum Ende der Partie jedoch kein einziger Treffer mehr. Somit zeichnete sich zum Abschluss der Hauptrunde eine 28:22 Niederlage ab. 

Den Zugerinnen wurde aufgezeigt, dass 15 Minuten nicht ausreichen, um ein Spiel zu gewinnen. Diese und viele weitere Erfahrungen nimmt das junge SPL2-Team nun mit in die Absteigsrunde. Dort treffen die Zugerinnen jeweils nochmals zwei Mal auf die fünf bekannten Mannschaften aus der Meisterschaft. Der HSC Kreuzlingen und der BSV Stans spielen in der Finalrunde um den Aufstieg in die SPL1

Am kommenden Samstag (20.00 Uhr – Kreuzlingen Egelsee) spielt das SPL2 Team vom LK Zug auswärts gegen den HSC Kreuzlingen.  Die Thurgauerinnen liegen momentan auf dem 2 Tabellenplatz und werden nach der Hauptrunde die Aufstiegsrunde spielen. Nur knapp mit 3 Toren gewann Zug die letzte Begegnung, Spannung ist somit garantiert. Die Zugerinnen werden jedoch alles daran setzten die Hauptrunde mit einem Sieg zu beenden.

LK ZUG – SPONO EAGLES 30:22 (14:10)

Am vergangenen Donnerstagabend trafen die beiden Reserve-Mannschaften vom LK Zug und den Spono Eagles aufeinander. Die Luzernerinnen lagen vor dem Spiel auf Rang 5, während die Zugerinnern weiterhin an der Tabellenspitze standen. Alle Begegnungen der laufenden Meisterschaft konnte das Heimteam zuhause für sich entscheiden. Auch dieses Mal fiel das Zentralschweizer Derby mit 30:22 zu Gunsten des LK Zug aus. 

Beide Teams starteten eher etwas verhalten in die Partie. Da die Startphase von einigen technischen Fehlern geprägt war, stand es nach 8 Minuten erst 2:2. In den nächsten Minuten setze sich das Heimteam ein wenig ab und lag plötzlich mit 5:2 in Führung. Jedoch konnten die Zugerinnen ihren Vorsprung nur knappe 4 Minuten halten, bis Nottwil den Ausglich erzielt (6:6). In der Folge gelang es Zug, mit einigen schnellen Gegenstössen und präziseren Abschlüssen, sich bis zur Pause wiederum einen 4 Tore Vorsprung zu erspielen. (14:10)

Auch nach der Pause schaffte es das Heimteam nicht seine Fehlerquote zu minimieren. Anweisungen, welche gegeben wurden, wurde nur selten umgesetzt und mit ungenauen Abschlüssen machte sich das Heimteam das Leben selber schwer. In der Verteidigung wurde zwar zugepackt doch die Zugerinnen konnten die vielen Chancen im Angriff nicht nützen, um sich vorzeitig absetzen zu können. Die Gäste aus Nottwil waren bis zur 52. Minute nur 3 Tore im Rückstand. Doch die Gastgeber konnten in den letzten Spielminuten noch einmal etwas aufdrehen und die Fehler vom Gegner ausnutzen. Am Ende war es ein klarer Sieg für die Zugerinnen (30:22).

 

SG YVERDON CRISSIER – LK ZUG 22:29 (8:14)

Am Sonntag spielte die SPL2 Mannschaft vom LKZ ihr zweitletztes Hauptrundenspiel auswärts gegen die SG Yverdon Crissier. Die beiden Mannschaften standen sich in der aktuellen Meisterschaft bereits 2 Mal gegenüber (Cup und Hauptrunde). Beide Spiele gewannen die Innerschweizerinnen. Die Rollenverteilung war somit klar, Zug der Favorit auf dem 1. Tabellenplatz gegen die Westschweizerinnen, welche diese Saison noch kein Spiel für ich entscheiden konnten und somit auf dem letzten Platz liegen. 

Der LKZ startete schlecht in die Partie und lag nach 7 Minuten mit einem Tor im Rückstand. Wie schon im letzten Heimspiel machten die Zugerinnen zu viele technische Fehler vor allem zu Beginn. Je länger das Spiel dauerte desto besser kamen die Innerschweizerinnen mit der offensiven Deckung auf Rückraum links zurecht. Trotzdem schafften sie es nie, sich vom Gegner abzusetzen. Erst in der zwanzigsten Minute funktionierte das Angriffsspiel, sowie die Deckung wunschgemäss. Somit lag das Team aus Zug bei Halbzeit mit 6 Toren in Führung. (8:14)

Nach der Pause konnten die Zugerinnen an der Leistung von vor der Pause anknüpfen. Innert kürzester Zeit erspielte sich der LK Zug eine 9 Tore Vorsprung (11:20). Doch je länger das Spiel andauerte, desto unkonzentrierter wurden die Gäste und machten einige unnötige technische Fehler. So gelang es dem Heimteam in den letzten zehn Minuten die Führung von Zug auf 7 Tore zu verkürzen. Die 2. Mannschaft vom LK Zug gewann das Spiel trotzdem verdient und klar mit 22:29 und steht somit schon vor dem letzten Spiel definitiv als Sieger der Hauptrunde fest. 

Am Mittwochabend fand das ¼-Final Spiel im CH-Cup statt. Zug’s SPL2 spielte gegen den Tabellendritten der SPL1, den DHB Rotweiss Thun. Die junge Truppe hat ihr Ziel für das Spiel klar formuliert: Bietet sich eine kleine Chance zur grossen Sensation wollen die Zugerinnen bereit sein und sie nutzen.

Gleich zu Beginn des Spieles merkte man die Anspannung der Spielerinnen. Alle waren top motiviert und wussten, dass wir eine Chance haben können und wir diese nutzen werden, wenn sie sich bietet. Die Abwehr der Zugerinnen war stark. Zug verteidigte hart, konsequent und alle unterstützten einander. Erfolgreich konnten die Zugerinnen immer und immer wieder die Angriffe der Thunerinnen stoppen. Im Angriff spielte das Heimteam mit viel Tempo und konnte so auch einige einfache Tore erzielen. Mit viel Kreuzbewegungen wollten die jungen Zugerinnen die stärkste Abwehr der SPL1 überwinden. Dies gelang dem Heimteam dann auch. Dazu kam eine super Leistung der Torhüterinnen und so konnten die Zugerinnen gegen den SPL1 Tabellendritten mit einer 13:12 Führung in die Pause gehen.

Nach der Pause ging es ähnlich weiter. Die Zugerinnen probierten sich im Angriff gegen die starke Abwehr von Thun durchzusetzen. Bis zur 45. Minute (19:21) spielte die junge Truppe aus Zug mit dem DHB RW Thun auf Augenhöhe mit. Dann kam leider eine 5-Minütige Schwächephase des Heimteams. Diese nutzt ein Team wie der DHB RW Thun gnadenlos aus und zog bis zum 19:25 und 20:26 davon. Der Zuger Trainer Silvan Häfliger nutzte sein letztes Timeout und motivierte sein Team nochmals für den Endspurt – geschlagen geben wollten sich die Zugerinnen zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Die Abwehr des Heimteams stand wieder und im Angriff setzten sich die Zugerinnen nochmals gekonnt durch. Mit einem 3:0 Lauf verkürzten die Zugerinnen bis zum Schlusspfiff auf 23:26.

Ein beachtlicher Auftritt des Tabellenführers aus der SPL2. Zug war nahe dran an der grossen Sensation und kann definitiv Stolz sein den Tabellendritten aus der SPL1 gehörig geärgert zu haben. Zudem ein gutes Zeichen: der Weg und die Entwicklung der Mannschaft stimmen.

Zurück im Meisterschaftsbetrieb geht es am Donnerstag schon weiter mit dem nächsten Heimspiel. Die Zugerinnen treffen auf die Spono Eagles. Anpfiff ist um 20:30 Uhr in der Zuger Sporthalle.

Zu Hause bleibt das SPL2-Team des LK Zug in der laufenden Meisterschaft eine Macht: sechstes Heimspiel, sechster Sieg! Ganz so einfach lief es dem LKZ beim 33:30-Erfolg gegen den HSC Kreuzlingen, der letztes Jahr noch in der SPL1 spielte, aber nicht.

Das Heimteam startete fulminant in die Partie. Auf ein Abtasten des – für beide Mannschaften – unbekannten Gegners wurde verzichtet, stattdessen stürmten beide Teams kompromisslos auf das gegnerische Tor zu. Dank vier Paraden von Torhüterin Jennifer Hotz und acht Toren in der Startphase führte der LKZ nach zehn Minuten mit 8:5. Doch dann drehten die Gäste vom Bodensee auf. Erst egalisierten sie in der 21. Minute das Skore (12:12), dann übernahmen die Thurgauerinnen das Zepter. Einen grossen Anteil hatte dabei die Topskorerin des HSC Kreuzlingen Petra Skoricova.
Die Zugerinnen schaffte es bis zum Spielende nur selten, die Linkshänderin zu stoppen. Insgesamt erzielte sie elf Treffer, davon sieben allein in der ersten Hälfte. Das Heimteam tat sich im zweiten Teil der ersten Halbzeit auch im Angriff schwer. Der LKZ fand die Lücke nur sporadisch und leistete sich bei den wenigen Chancen zu viele Fehlwürfe. Der HSC Kreuzlingen nahm seinerseits die Einladungen der Zuger Defensive dankend an und zog bis zur Pause auf 14:18 davon.

Im zweiten Durchgang zeigte sich das Heimteam von einer anderen Seite. Die Mannschaft von Trainer Silvan Häfliger blies zur Aufholjagd. Nach dem Motto «steter Tropfen höhlt den Stein» kämpften sich die Zugerinnen innert zehn Minuten wieder auf ein Tor heran und glichen zwei Minuten später die Partie wieder aus. Die Verantwortung übernahm in dieser Phase LKZ-Toptorschützin Celia Heinzer (Total 11 Tore) mit sechs Treffern in zwölf Minuten. In der Abwehr standen die Gastgeber nun kompakt und packten die anstürmenden Thurgauerinnen hart an.
Mit dem Ausgleichstreffer in der 41. Minute war das Spiel neu lanciert. Die Führung wechselte nun ständig hin und her. Bis zur 50. Minute (28:27) konnte sich kein Team entscheidend absetzen. Doch dann legte das Heimteam noch einen Zacken zu und setzte zum Schlussspurt an. Auf der einen Seite wehrte LKZ Torhüterin Silja Mützenberg, die bereits kurz vor der Pause eingewechselt wurde und mit neun Paraden massgeblich an der Aufholjagd beteiligt war, dreimal in Folge glänzend ab. Auf der anderen Feldhälfte netzten Simona Cavallari, Celia Heinzer, Yael Gwerder und Joline Tschamper fünfmal ein und sicherten dem LK Zug den sechsten Heimsieg in der laufenden Meisterschaft.

Die Zugerinnen gewannen gegen den HSC Kreuzlingen schlussendlich 33:30. Eine Leistung, die dem Willen und der Ausdauer der Spielerinnen zuzuschreiben ist. Sie verloren trotz vier Toren Rückstand nie den Glauben an sich und überzeugten mit einer starken Teamleistung.

Viel Zeit zur Regeneration bleibt nun wahrlich nicht. Bereits am Samstag, 1. Dezember, gastiert der LKZ beim HC Arbon. Spielbeginn ist um 18 Uhr in der Sporthalle Arbon. Mit einem Sieg gegen den Aufsteiger aus der Ostschweiz könnten sich die Zugerinnen die Tabellenspitze zurückerobern.

Nach den verdienten Weihnachtsferien durften wir am Samstag 05.01.19 das 1. Spiel in diesem Jahr gegen den HC Arbon bestreiten. Wenn man die Tabelle anschaut war klar, dass man von uns einen Pflichtsieg erwartete.

Erholt und motiviert starteten wir in das Spiel und konnten auch gleich nach dem Spielbeginn die ersten 3 Tore erzielen. Leider ging es nicht so einfach weiter, wie es begonnen hatte. Im Angriff konnte man trotz einigen Fehler noch Tore erzielen. Jedoch wurde in der Verteidigung nicht mehr konsequent gedeckt und somit konnten die Gegenspielerinnen aufholen. Bis zur Halbzeit versuchten nun beide Mannschaften erfolglos sich abzusetzen. Und so stand 11:11 in der Halbzeit.
Nach der Pause ging es ähnlich weiter. Jedoch schafften wir es, bis zur 48 Minute mit 4 Toren in Führung zu gehen. Damit war aber das Spiel noch lange nicht entschieden, denn der HC Arbon konnte innert wenigen Minuten den Spielstand wieder ausgleichen. Als in der 55 Minute 22:22 stand, legten wir noch einen Schlussspurt hin und konnten somit das Spiel mit 26:24 für uns entscheiden.

Nach zwei nicht gewonnenen Meisterschaftsspielen, hat das Team aus der SPL2 sich vorgenommen endlich wieder einen Sieg einzufahren. Voll konzentriert und mit einer aggressiven Abwehrleistung startete die junge Mannschaft ins Spiel. Nach fünf Minuten führte der LK Zug 5:1. Ein kurzes Nachlassen - danach wieder voll fokussiert, lieferte der LK Zug eine der besten Halbzeiten dieser Saison ab. Gute Absprachen in der Deckung, aggressives Unterbinden der Angriffe des LC Brühl und mit einer super Torhüterleistung baute der LK Zug seine Führung stetig aus. Viele einfache Tore aus der zweiten Welle führten dazu, dass das SPL 2 Team mit einem 19:11 Vorsprung in die Pause ging. 

In der zweiten Halbzeit konnten die Spielerinnen nicht mehr ganz an der tollen Leistung aus der ersten Halbzeit anknüpfen. Zwei, drei Fehler zu viel, ein bisschen Nachlassen in der Deckung und der LC Brühl verkürzte auf 5 Tore. Nach dem Time-Out des LKZ Trainers, erkämpfen sich die Zuger-Girls den acht Tore Vorsprung wieder zurück und siegten nach 60 intensiven Minuten verdient und unglaublich abgeklärt mit 36:28. Mit dieser tollen Leistung liegt der LK Zug nun wieder auf dem zweiten Tabellenrang. 

HOPP LKZUG

 

Nach einer langen Reise ging es in Arbon mit dem letzten Spiel im Jahr 2018 los. Die Zugerinnen starteten etwas träge in die ersten Spielminuten. Nach 10 Minuten konnten sie sich etwas zusammenreissen und lagen schliesslich mit 3:6 vor. In der Verteidigung wurde zu wenig gemeinsam gedeckt und auch im Angriff mussten sie konsequenter in die Lücken ziehen. Aufgrund von vielen Passfehlern konnten die Thurgauerinnen bis auf 11:13 aufschliessen, was auch der Pausenstand war.

Nach einer kurzen aber klaren Besprechung in der Garderobe mit den Anweisungen von Damian startete die zweite Mannschaft des LK Zugs besser als am Anfang. Die Fehler der Gegnerinnen und Paraden der Torhüter konnten durch schnelle Konter ausgenutzt werden. Gespielt waren 45 Minuten und die Zugerinnen haben sich eine Tordifferenz von 7 Toren erarbeitet. Technische Fehler gab es trotz allem immer noch zu viele. Durch das Time-Out 10 Minuten vor Schluss konnten die Gäste noch einmal durchatmen um dann nochmal Gas zu geben. Genau das haben sie getan. So konnten sie trotz den unnötig vielen Fehlern verdient 2 Punkte mit nach Hause bringen bei einem Endstand von 21:31. 

Nach der ersten Saisonniederlage vor zwei Wochen gegen den BSV Stans wollten die Zugerinnen die zwei Punkte aus der Ostschweiz mit nach Hause holen. Dass dies allerdings keine einfache Aufgabe werden wird zeigten die vergangenen Resultate des Heimteams. Dazu kam, dass die Zugerinnen wohl mit dem jüngst möglichen SPL2 Kader antreten durften und so bei den Neulingen noch etwas die Nervosität mitspielte ;-)

Der LK Zug startete im Angriff konzentriert in das Spiel und führte in der 5. Minute mit 3:6. In der Verteidigung konnten die Gäste überhaupt nicht die gewünschte Härte an den Tag legen und mussten so einige einfache Tore hinnehmen. Dank der gut aufgelegten Torhüterin auf Seite der Zugerinnen konnte diese Führung bis zum 9:12 gehalten werden. Da sich die Zugerinnen in der Vereidigung nicht entsprechend steigern konnten nutze dies das Heimteam gekonnt aus und glich in der 28. Minute zum 14:14 aus. Zug schaffte kurz vor Halbzeit noch den 14:15 Führungstreffer und konnte somit doch noch mit einer Eintoreführung in die Pause.

Das Ziel nach der Pause wurde auf Seiten der Gäste klar formuliert: in der Verteidigung mehr Aggressivität und Leidenschaft um so den Gegnerinnen die Stirn zu bieten. Dies gelang den Zugerinnen im Verlauf der 2. Halbzeit zu keinem Zeitpunkt. So blieb das Spiel sehr ausgeglichen. Wobei das Heimteam mehrheitlich mit einem Tor in Führung lag. In der 50. Minute hatte das junge SPL2 Team aus Zug die Möglichkeit mit 2 Toren in Führung zu gehen. Dies Chance nutzten die Zugerinnen nicht und mussten so in der 52. Minute wiederum den Ausgleich hinnehmen. Anschliessend konnte das Heimteam wiederum mit einem Tor vorlegen und führte eine Minute vor Schluss mit 30:29. Mit dem letzten Time-Out, 47 Sekunden vor Schluss, besprachen die Zugerinnen ihren letzten Angriff. Der vorletzte Wurf der Zugerinnen parierte die Heimtorhüterin noch. Doch den Abpraller sicherten sich die Zugerinnen, nutzten die Chance 10 Sekunden vor Schluss und erzielten den Ausgleich. Das Heimteam konnte dann den ihnen noch zugesprochenen direkten Freiwurf nicht unterbringen und mussten sich ebenfalls mit der Punkteteilung zufriedengeben.

Aus Zuger Sicht ist man geteilter Meinung. Zum einen wäre mit einer konsequenteren Abwehrarbeit durchaus ein Sieg greifbar gewesen. Zum anderen darf man mit der gezeigten Leistung durchaus zufrieden sein. Die angeschlagenen Spielerinnen konnten durch die talentierten U18/U16 Spielerinnen gut ersetzt werden. Nun gilt es, diese Woche vor allem in der Verteidigung wieder zu alten Stärken zurück zu finden. Um am kommenden Wochenende gegen den LC Brühl vor allem in der Verteidigung eine bessere Leistung zu zeigen.