In der achten SPL1-Runde holten sich die Zugerinnen die beiden budgetierten Punkte gegen den Aussenseiter Herzogenbuchsee. Das Team des Trainerduos Damian Gwerder/Peter Stutz besiegte den Siebtplatzierten mit 31:27.

Erfolgreichste Werferin im Spiel und eine wichtige Stütze auf dem Weg zum sechsten Sieg im achten Spiel war Sibylle Scherer (25, Rückraum) mit zehn Treffern. Zur Pause lag der Favorit noch mit 12:13 in Rücklage. Die Gäste taten sich lange Zeit schwer und konnten sich erst zwischen der 36. und 47. Minute deutlich absetzen, als man mit 26:17 in Front gehen konnte.

«Wir haben uns mehr erhofft...»

Marion Ort (23) | Torwart LK Zug Handball

Dass der Liganeuling in der Schlussphase eine Aufholjagd startete und letztendlich «nur» mit einer Differenz von vier Treffern verlor, hatte seinen Grund. Torhüterfrau Marion Ort (23): «Wir haben uns mehr erhofft. Die Chancenauswertung war mangelhaft, und in der Defensive liessen wir dem Gegner zu viel Freiraum. Nur so ist es zu erklären, dass wir nicht höher gewannen. Wichtig sind aber die beiden Punkte. Doch wir müssen uns steigern.» Nach dem achten Spieltag stehen die Zugerinnen weiterhin auf dem dritten Rang mit sechs Siegen und zwei Niederlagen. Die Hypothek auf Brühl (2. Rang) beträgt zwei Zähler. Am nächsten Samstag (18.30, Sporthalle) trifft Zug auf Kreuzlingen. (mwy)