Nur drei Tage nach dem Sieg im Startspiel gegen Herzogenbuchsee (36:19) liess sich der Favorit LK Zug auch in der zweiten SPL1-Meisterschaftspartie nicht düpieren.

Das Team des Trainerduos Damian Gwerder und Peter Stutz gewann bei Kreuzlingen klar mit 40:30. Damit erfüllten die Zugerinnen bei einem weiteren Aussenseiter die Pflicht. Erfolgreichste Torschützin im Dienst des LKZ war die 25-jährige Rückraumspielerin Sibylle Scherer mit zehn Treffern. Mit je acht Treffern von Soka Smitran (34; Kreis) und Martina Traber (23; Rückraum) sowie sechs Toren von Nives Egli (21; Flügel) waren drei weitere LKZ-Akteurinnen unter den Topskorerinnen in der Sporthalle Egelsee.

LKZ-Spielerin Charlotte Kähr (16, Rückraum): «In der Verteidigung müssen wir uns steigern, denn wir haben zu viele Gegentreffer erhalten. Wichtig war der Sieg und dass wir unserer Favoritenrolle gerecht wurden.» Dem konnte auch Zugs Catherine Csebits (18, Rückraum) beipflichten: «Wir wollten die beiden Punkte. Der Angriff war ganz in Ordnung.

In der Verteidigung müssen wir uns steigern.

Charlote Kähr | LKZ Spielerin

Doch unser Defensivverhalten gilt es zu verbessern. Hier bleibt viel Luft nach oben.» Stimmt, denn gross gefordert werden die Zugerinnen nun am nächsten Samstag (19.30, SPZ Nottwil), wenn sie an den Sempachersee reisen. Der LKZ ist am dritten Spieltag bei den Spono Eagles zu Gast, einem Mitstreiter im Kampf um den Playoff-Final. «Nach diesem Duell wissen wir, wo wir stehen. Wir wollen am Sempachersee aber gewinnen», gibt sich ­Ivana Ravlic (25, Rückraum) selbstbewusst. (mwy)

Bericht aus Sicht des Gegners

Vorschau
 
23.09.2017 | 19:30 Uhr
Spono Eagles - LK Zug

Nottwil SPZ
SPL1