Der LK Zug gewinnt am Sonntag zu Hause gegen Yellow Winterthur klar mit 38:28-Toren. Der Sieg ist auch in dieser Höhe verdient. Die zwei Punkte geben den Zugerinnen für das bevorstehende Cupfinal-4-Turnier viel Mumm.

Nach dem 25:24-Zittersieg über Schlusslicht Basel und dem 35:18-Erfolg über den Aufsteiger Kreuzlingen konnte nun auch am Sonntagnachmittag mit Yellow Winterthur ein weiterer Underdog klar besiegt werden. Das LKZ-Team legte gegen die Zürcherinnen eine weitere resultatmässige Machtvorstellung wie schon gegen die Thurgauerinnen vor drei Tagen ab.

Der Drittplatzierte der SPL1 liess Yellow nicht den Hauch einer Chance und gewann verdient und diskussionslos mit 38:28. Zug führte zur Pause bereits mit 22:16 und liess auch nach dem Seitenwechsel nichts mehr anbrennen.

Nach dem 27:21 (42. Minute) und 35:24 (52. Minute) war die Frage nach dem Sieger definitiv beantwortet: Der «Mist» war zu Gunsten des LK Zug geführt. Damit feierten die Zugerinnen den elften Sieg im 15. Meisterschaftsspiel. Mit diesem Erfolg hatte der LKZ auch einen direkten Konkurrenten im Kampf um die Finalrunde (Top 4) entscheidend zurückgebunden. Yellow hat sieben Runden vor Qualifikationsschluss nun 13 Zähler Rückstand auf die Zugerinnen. Mit anderen Worten: Die Finalrunde ist den Zugerinnen nicht mehr streitig zu machen. Erfolgreichste Werferin im Spiel war Zugs und SPL1-Top­skorerin Sibylle Scherer mit sieben Treffern. Damit erfüllte der Favorit die Pflicht. Die beiden Punkte waren auf dem Weg zu einer guten Ausgangslage für die Finalrunde («Top 4») ein absolutes Muss. Am Vorabend legte der Tabellenführer Spono Eagles (26:19-Sieg bei Stans) und das zweitplatzierte Brühl (28:19-Erfolg bei ATV KV Basel) mit Siegen vor. LKZ-Spielerin Laura Masset (Flügel): «Das sind diejenigen Partien, die du einfach gewinnen musst, um mit der Spitze in Tuchfühlung zu bleiben. Der Sieg war sicher auch in dieser Höhe verdient ausgefallen. Mit den drei wichtigen Siegen gegen Basel, Kreuzlingen und Yellow Winterthur tankten wir viel Moral für die nächsten Aufgaben.»

Nächste Herausforderung wartet schon auf den LKZ

Das nächste SPL1-Meisterschaftsspiel bestreiten die Zugerinnen erst am Sonntag, 19. Februar (17 Uhr, SPZ Nottwil). Dann steht das Zentralschweizer Derby am Sempachersee bei den Spono Eagles auf dem Programm.

Am nächsten Wochenende steht der LKZ im «Cupfinal-4-Turnier» im Einsatz. Das Team von Trainer Damian Gwerder und Peter Stutz trifft im Halbfinal auf den Ligakonkurrenten Brühl (Samstag, 17.15 Uhr, Kleinholz Olten). Im zweiten Halbfinal ­duellieren sich die beiden SPL1-Teams von Spono und Rotweiss Thun (13 Uhr). Der Cupfinal wird am Sonntag um 13 Uhr angepfiffen. «Wir freuen uns auf Olten und gehen guten Mutes in das Halbfinal gegen Brühl. Wir wollen in den Final. Die letzten drei Siege haben uns beflügelt und geben uns viel Zuversicht», zeigte sich die 23-jährige Masset positiv.

Am darauffolgenden Wochenende trifft der LKZ anlässlich des Challenge-Cup (4. Runde, Achtelfinal) in der Sporthalle in Zug auf den HC Karpaty aus der Ukraine.

Zug - Yellow Winterthur 38:28 (22:16)

Sporthalle. – 100 Zuschauer. – SR Meier, Fässler. – Torfolge: 1:0, 4:4, 12:7, 15:11, 17:12, 22:16, 29:22, 31:24, 37:25. – Strafen: 1-mal 2 Minuten gegen Zug; 4-mal 2 Minuten gegen Winterthur. – Zug: Betschart/Stocker; Ravlic (2), Traber (3), Scherer (7/3), Müller, Gautschi (5), Leah Stutz (1), van Polanen (2), Estermann (6), Masset (4), Gwerder (2), Kägi (1), Smitran (5).

SPL1-Rangliste:
1. Spono Eagles 14/26. 2. Brühl 14/24. 3. Zug 15/22. 4. Rotweiss Thun 14/16. 5. Yellow Winterthur 14/9. 6.Kreuzlingen 15/7. 7. Stans 14/6. 8. Basel 14/4.

Michael Wyss|Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!