Nach den Pflichtsiegen gegen Kreuzlingen (25:20) und Stans (33:26) und der Niederlage im Derby gegen die Spono Eagles (22:26) muss der LK Zug in der SPL1 wieder zum Erfolg finden. Das Team des Trainerduos Damian Gwerder/Peter Stutz gastiert morgen bei Rotweiss Thun (17.00, Sporthalle Gotthelf).

mwy | Die Berner Oberländerinnen liegen punktgleich mit dem LKZ in der Tabelle. Ein Sieg im Kampf um die Finalrunde ist gegen den Mitstreiter Pflicht.

Der Co-Trainer Stutz kennt das Siegesrezept: «Wir müssen das Tempospiel, den Spielfluss und das Timing verbessern. Stimmen diese Faktoren, können wir den dritten Sieg im vierten Spiel bewerkstelligen.» Positiv aufgefallen seien Stutz dagegen die Leistung in der Defensive und das Teamwork. Angeführt wird die Tabelle der SPL1 von den Spono Eagles und Brühl St. Gallen mit je drei Siegen. Thun (3. Rang) steht mit vier Punkten nur aufgrund des besseren Torverhältnisses vor den Zugerinnen in der Tabelle.

Erfreulich startete die SPL2-Mannschaft des LK Zug (unter Trainer Christoph Sahli) in die neue Spielzeit. Mit zwei Siegen und einem Unentschieden stehen die Zugerinnen mit fünf Zählern hinter Leimental (6 Punkte) und dem punktgleichen Yverdon/Crissier an dritter Stelle. Morgen reisen die Zugerinnen zu GC Amicitia Zürich (16.00, Saalsporthalle), das hinter ihnen an vierter Stelle rangiert. Erfreulich ist der Blick auf die erzielten Treffer: Mit 99 Toren stellt der LKZ das offensiv gefährlichste SPL2-Team nach der dritten Runde. Defensiv dagegen müssen sich die Zugerinnen noch steigern: 88 Gegentreffer (29,3 pro Spiel) sind eindeutig zu viele.