Auch die zweite Pflichtaufgabe in der SPL1 endet mit einem Kantersieg für die Zugerinnen. Beim 44:28-Erfolg gegen Leimental holen sie sich Selbstvertrauen für die ungleich härtere Folgeaufgabe.

Der LK Zug feierte in seinem zweiten SPL1-Meisterschaftsspiel den zweiten Sieg. Auf den erfolgreichen Auftakt gegen Herzogenbuchsee (48:29-Sieg) folgte am vergangenen Mittwochabend ein 44:28-Erfolg beim Aufsteiger Leimental. Damit erfüllten die Spielerinnen von Trainer Christoph Sahli die Pflicht.

Erfolgreichste Werferinnen im Dress des LK Zug waren die Rückkehrerin Jacqueline Hasler-Petrig (9) und Martina Pavic (8). Die Zugerinnen setzten sich mit Fortdauer der Partie immer weiter ab; zur Pause stand es «erst» 22:17, in der 45. Minute lagen die Gäste aber bereits mit elf Treffern vorn.

Hasler-Petrig sagte: «Zwei Spiele, vier Punkte. Wir sind zufrieden, denn in die neue Saison zu starten, ist nie einfach. In Sachen Tempohandball und Physis sind wir auf dem richtigen Weg. Verbessern müssen wir unsere Defensivarbeit, hier sind wir noch zu wenig abgeklärt.» Die Abwehr wird morgen bestimmt härter gefordert werden. In der 1. Runde des EHF-Cups geht es nach Zvenigorod (Russland). Das Rückspiel findet am Sonntag, 16. September 2018, 17:00 Uhr in der Sporthalle statt. (mwy)

Leimental – Zug 28:44 (17:22)
Thomasgarten. – 100 Zuschauer. – SR Bächli/Sejdaj. – Zug: Betschart/Ort; Traber, Hasler-Petrig (9), Scherer (3/1), Pavic (8), Stutz (5/2), Daria Betschart (2), Javet (3), Baumann, Kähr (5), Estermann (5), Hess (4).