Der LK Zug steht vor zwei eminent wichtigen Partien im Kampf um den SPL1-Playoff-Final. Heute Freitag (19.30, SPZ Nottwil) muss der LKZ bei den Spono Eagles siegen und am Sonntag in Thun nachlegen (14.45, Sporthalle Gotthelf).

Die LKZ-Topskorerin Sibylle Scherer (Bild) sagt: «Wir haben vier Punkte Rückstand auf Brühl, das wissen wir. Was uns bleibt, sind acht Partien, um diese Hypothek wettzumachen.»

Die 26-jährige Rückraumspielerin weiss um die Wichtigkeit der heutigen Partie am Sempachersee beim Leader Spono Eagles: «Für uns hat jedes noch anstehende Duell Cup-Charakter. Es gibt für den LKZ keine unwichtigen Partien mehr.» Trotz des Rückstandes auf die beiden Topteams Spono (29 Punkte) und Brühl (26 Punkte) sei man, so die Mobiliar-Topskorerin Scherer (133 Tore), zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Meisterschaft: «Natürlich ist immer mehr möglich, und wir könnten sicher den einen oder anderen Punkt mehr auf dem Konto haben. Aber wir sind auf dem richtigen Weg, und die Entwicklung stimmt.» Die letzten drei Duelle zwischen den Eagles und Zug gewannen die Nottwilerinnen. «Es muss nun unser Ziel sein, diese negative Serie zu beenden», zeigt sich Scherer kämpferisch.

Die Faktoren für einen Sieg

Das Rezept für einen Sieg? «Wir müssen in der Deckung kompakter sein, aggressiver spielen und unsere Chancen suchen und eiskalt nutzen. Wichtig ist aber auch, geduldig zu sein und nicht überhastet in den Abschluss zu gehen. Stimmen diese Faktoren, liegt ein Sieg drin.» Mit einem Erfolgserlebnis liesse sich auch leichter ins Berner Oberland reisen, wo am Sonntag Rotweiss Thun auf das Team des Trainerduos Damian Gwerder/Peter Stutz wartet. Doch diese Partie wird kein Zuckerschlecken werden, wie Scherer weiss: «Thun ist immer wieder für eine Überraschung gut, zuletzt mit dem 26:26-Remis gegen die Eagles. Wir sind gewarnt.» Das jüngste Duell gewann der LKZ mit 35:25 gegen diesen Gegner. (mwy)

Vorschau
 
Freitag, 23. Februar 2018 | 19:30 Uhr
Spono Eagles - LK Zug
Nottwil SPZ
SPL1