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LK Zug am Robert-Schumann-Turnier um das Oldenburger Wunderhorn

Am übernächsten Wochenende (25./26.8.) ist es wieder soweit. Zum bereits 33. Mal findet in der Robert-Schumann-Halle das traditionsreiche internationale Robert-Schumann-Turnier für Handball-Frauenmannschaften um das Oldenburger Wunderhorn statt. Erneut konnte das Organisationsteam um Thomas Heise ein attraktives Teilnehmerfeld zusammenstellen. Allen voran der Vorjahressieger HSG Blomberg / Lippe, der der erste Gegner des VfL Oldenburg in der Vorrunde sein wird. Weitere Gegner des Teams von Trainer Niels Bötel werden der viermalige Schweizer Meister LK Zug sowie das schwedische Topteam H65 Höör sein. Die Schwedinnen konnten vor vier Jahren den Challenge Cup für sich entscheiden und wurden vor einem Jahr erstmalig schwedischer Meister.

In der anderen Gruppe treffen die Bundesligisten Bayer Leverkusen und BVB Dortmund auf Skanderborg Håndbold aus Dänemark sowie Nachrücker Werder Bremen. Der Zweitligist war kurzfristig für Lada Togliatti eingesprungen, nachdem der Wunderhorn-Sieger von 2015 aus finanziellen Gründen erst vor knapp zwei Wochen abgesagt hatte.
  
Los geht es am Samstag den 25. August um halb Zehn mit der Partie Skanderborg Håndbold gegen die Elfen aus Leverkusen. Nach zwölf Vorrundenspielen endet der erste Turniertag um 20:05 Uhr mit dem Aufeinandertreffen des Gastgebers gegen den schwedischen Vizemeister.
Während die beiden Gruppenersten am Sonntag im Halbfinale aufeinandertreffen, spielen die an drei und vier platzierten Teams die Plätze fünf bis acht untereinander aus.

„Schade das Buxtehude dieses Jahr nicht dabei ist, aber das Wunderhorn passt diesmal nicht in deren Saisonvorbereitung. Die Favoritenrolle dürfte in diesem Jahr bei Dortmund liegen. Der BVB hat einen klasse Kader. Aber auch die Schwedinnen darf man nicht unterschätzen“, würde es Maike Balthazar nicht wirklich überraschen, wenn die Westfälinnen in diesem Jahr erstmals das Wunderhorn mit nach Hause nehmen.

„All dies wäre aber nicht möglich ohne all die Ehrenamtlichen, die Jahr für Jahr dazu beitragen, dass das Turnier zu einem vollen Erfolg wird“, betont Thomas Heise, der die Turnierleitung in diesem Jahr von Heike Horstmann übernommen hat. Die ehemalige Nationalspielerin war ins zweite Glied zurückgetreten nachdem sie den Posten der Co-Trainerin in der Frauennationalmannschaft übernommen hatte. Fünf Jahre hatte sie die Leitung innegehabt.


PM Bernd Teuber - 15.08.2018

LK Zug am Skoda Cup

(sva-bundesliga.de) Die Verantwortlichen des SV Allensbach veranstalten „ihr“ Vorbereitungsturnier bereits zum 20. Mal und feiern damit in diesem Jahr Jubiläum. Im Jahr 1999 reifte die Idee ein eigenes Turnier mit hochkarätigen Mannschaften ins Leben zu rufen, um sich den Aufwand der Teilnahme an gleichwertigen Turnieren in der Ferne zu sparen und der handballverrückten Region Hegau-Bodensee ein Highlight zwischen den Saisons zu bieten. Bis heute zeigt sich der Ehrenvorsitzende des Handball Sportmanagement Allensbach, Manfred Lüttin, für die Federführung verantwortlich und auch die Qualität hatte Jahr für Jahr Bestand, sodass sich das Turnier schnell einen Namen machte und zu den bedeutendsten Frauenhandball-Turnieren in Süddeutschland zählt.

Auch in diesem Jahr werden mit der Neckarsulmer Sportunion und der HSG Bensheim/Auerbach zwei Erstligisten teilnehmen. Aus der höchsten Schweizer Liga (SPAR Premium-League) treten der LK Zug sowie der DHB Rotweiss Thun an. Auch zwei direkten Ligakonkurrenten des SV Allensbach machen ihre Aufwartung in der Riesenberghalle. Der TSV Haunstetten belegte in der vergangenen Saison den dritten Platz in der 3. Liga Süd und verpasste nur denkbar knapp am letzten Spieltag die Meisterschaft. Nach einem Jahr Gastspiel in der zweiten Liga tritt der HCD Gröbenzell nun ebenfalls wieder in der 3. Liga Süd an. Komplettiert wird das Teilnehmerfeld von der TSG Eddersheim aus Südhessen, die der 3. Liga Ost zugeteilt sind. „Wir freuen uns auf dieses absolute Vorbereitungshighlight. Unserem Manfred Lüttin ist es erneut gelungen ein namhaftes Teilnehmerfeld zusammenzustellen“, so Vorstand Andreas Spiegel.

Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums wird es am Samstagabend eine Neuerung geben. Nach dem letzten Frauenspiel wird die Herrenmannschaft der SG Allensbach/Dettingen ein Einlagenspiel gegen den HSC Kreuzlingen 2 bestreiten. Anwurf ist um 18.30 Uhr. Parallel dazu wird auch der Betrieb im Festzelt mit Grill, Getränken und Musik aufrecht erhalten. „Damit wollen wir sowohl den Zuschauern als auch den teilnehmenden Frauenmannschaften die Möglichkeit bieten den Abend bei uns in und an der Riesenberg ausklingen zu lassen“, freut sich Andreas Spiegel.

Ein weitere wichtiges Anliegen sind ihm die Helfer und Sponsoren: „Der Skoda Cup wäre nicht zwanzig Jahre alt geworden ohne unsere ehrenamtlichen Helfer/innen, die hier Jahr für Jahr Tolles auf die Beine stellen. Ihnen gilt ein riesengrosses Dankeschön! Und natürlich danken wir auch unseren Sponsoren und Partnern, die uns unterstützen und den Handball in Allensbach möglich machen.“

Spielplan:

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Trainingslager in Ungarn

Gemeinsam mit der SPL2 und den U18-Juniorinnen verbrachte das Zuger SPL1-Team die vergangene Woche im Trainingslager in Ungarn. Während sieben schweisstreibenden Tagen trainierte das Team unter hervorragenden Bedingungen in Veszprem, wobei der Hauptfokus im Training auf die Weiterentwicklung des Zusammenspiels und die Abwehrarbeit gelegt wurde. Täglich stand das Team zwei Mal in der Halle, absolvierte dabei Trainingsspiele gegen NEKA (2. Platz 2. Liga, 25:34 Sieg), Dunaujvaros (4. Platz 1. Liga, 24:23 Niederlage) und Mosonmagyarovar (Aufsteiger 1. Liga, 33:27 Niederlage) und hinterliess dabei einen mehrheitlich guten Eindruck. Am kommenden Wochenende wird das Zuger Fanionteam am traditionellen Turnier in Allensbach antreten, ehe es eine Woche später zum Abschluss der Vorbereitung nach Oldenburg ans internationale Robert-Schumann-Turnier 2018 geht.

Europa Cup Frauen: Spono im Glück, schwere Lose für Brühl, Zug, Thun

(SHV/Matthias Schlageter) Im EHF Cup der Frauen sind die beiden ersten Spielrunden ausgelost worden. Während die Spono Eagles ein vermeintlich leichtes Los in der ersten Runde zog, sind die Aufgaben für den LC Brühl und den LK Zug bei weitem schwieriger. Auch Rotweiss Thun kennt seinen ersten Gegner im Challenge Cup.

 Die Spono Eagles sind gegen Shqiponja Gjakove aus dem Kosovo klarer Favorit. Gjakove spielt nach drei Teilnahmen im Challenge Cup erstmals im EHF Cup. Für die Frauen vom Sempachersee geht es gegen das Team aus der Nähe der albanischen Grenze darum, diskussionslos das Ticket für die zweite Runde zu lösen. Dort würde es zum Duell mit Dunaujvaros aus Ungarn kommen.

 Weniger Losglück hatte der LC Brühl. Die St. Gallerinnen haben mit Kastamonu Belediyesi aus der Türkei eine europacuperfahrene Mannschaft zugelost bekommen. Letzte Saison verpasste das Team aus der Nordtürkei zwar den Sprung in die Champions League. Im EHF Cup stiessen die Türkinnen aber bis in den Halbfinal vor. Gelingt Brühl der Exploit würde mit Ramnicu Valcea aus Rumänien ein weiteres schwieriges Los warten.

 Tipps vom LC Brühl kann sich der LK Zug holen. Die Zugerinnen bekommen es mit Swesda Swenigorod aus Russland zu tun - jene Mannschaft, die im Vorjahr Brühl dank der Auswärtstorregelung aus dem Wettbewerb kegelte. Swenigorod, rund 60 Kilometer westlich von Moskau gelegen, kann auf eine erfolgreiche Zeit mit dem Champions League-Sieg 2008 zurückblicken. Zuletzt konnten die Russinnen aber nicht mehr an diese Erfolge anknüpfen.

 Die Spiele der ersten Runde finden im September statt. Die zweite Runde wird im Oktober absolviert. Die genauen Spielansetzungen werden in Kürze vereinbart und anschliessed veröffentlicht.

 Erst im November steigt Rotweiss Thun im Challenge Cup ein. Der Gegner der Berner Oberländerinnen ist aber schon jetzt bekannt. Für das Team von Trainer Peter Bachmann geht es in der 3. Runde gegen Malaga aus Spanien. 
 

EHF Cup Frauen
1. Runde
 Swesda Swenigorod (RUS) – LK Zug
Spono Eagles – Shqiponja Gjakove (KOS)
LC Brühl Handball – Kastamonu Belediyesi (TUR)

 Die Spiele finden am 8./9. September und 15./16. September statt.

2. Runde
 Verlierer CL-Qualifikation – Zvenigorod/Zug
 Spono/Gjakove – Dunaujvaros (HUN)
 Ramnicu Valcea (ROU) – Brühl/Kastamonu

 Die Spiele finden am 6./7. Oktober und 13./14. Oktober statt.

Challenge Cup Frauen
3. Runde
DHB Rotweiss Thun - Malaga

 Die Spiele finden am 10./11. November und 17./18. November statt.

SPL1: Grosser Umbruch beim LK Zug

Handball Dem SPL1-Team, das die Saison auf dem dritten Rang beendete, stehen auf die kommende Spielzeit hin einige personelle Wechsel bevor. Unter den Zuzügen sind bekannte Gesichter.

Während in diesen Tagen die Spono Eagles und Brühl den Schweizer Meister ausmachen, kann der LK Zug die neue Saison planen. Das Fanionteam, das neu von Christoph Sahli trainiert wird, erhält ein neues Gesicht. «Wir werden trotz dieses Umbruchs eine schlagkräftige Truppe auf die Beine stellen können und wollen im Titelkampf ein Wort mitreden», versichert der Sportchef Peter Stutz.

Javet und Estermann kehren zurück

Bislang sind folgende Kadermutationen bekannt. Das Team verlassen haben Soka Smitran, Alena Müller und Nives Egli (alle Rücktritt), Yael Gwerder (SPL2-Team), Catherine Csebits (Ausland), Ivana Ravlic und Nina van Polanen (beide Olten). Neu zu den Zugerinnen stossen die ehemalige SPL1-Spielerin Stefanie Javet (letzte Saison im 1.-Liga- und SPL2-Team), Laura Baumann, Daria Betschart, Chantal Wegmüller (alle SPL2) und die frühere Zugerin Ria Estermann (Füchse Berlin). Darüber hinaus ist der LKZ in Verhandlungen mit verschiedenen Spielerinnen. Für längere Zeit ausser Gefecht gesetzt ist Shanice Kägi, die sich vor wenigen Tagen einen Riss am Kreuzband zugezogen hatte. Sie wird rund zehn Monate ausfallen. Neben dem neuen Trainer Sahli, der zuvor für das SPL2-Team zuständig gewesen ist, gehören Tobias Scheuteri, Peter Stutz (beide Assistenztrainer) und Daniel Perisa und Laura Innes (beide Torhütertrainer) in der Saison 2018/19 zum Staff.

Am 16. Juni wird das Saisonabschluss-Fest durchgeführt werden. Ab 16 Uhr spielt ein Team aus ehemaligen LKZ-Spielerinnen gegen die neue Mannschaft. Anlässlich dieses Events werden diverse Spielerinnen sowie der abgetretene Trainer Damian Gwerder verabschiedet. (mwy)

Der Zuger Urs Rinderli hat nach 40 Jahren als Handballtrainer genug

Während 40 Jahren war Urs Rinderli (58) als Trainer bei verschiedenen Handballvereinen engagiert. Vor wenigen Wochen ist er zurückgetreten. An weiteren Leidenschaften mangelt es ihm nicht.

(Michael Wyss) «Es war eine wunderbare Zeit. Ich durfte neue Menschen kennen lernen, es blieben Freundschaften fürs Leben», zeigte sich Urs Rinderli dieser Tage emotional. Nach 40 Jahren als Handballtrainer – während 12 Jahren war er zudem parallel Spieler – kann er erstmals einen Sommer ohne Gedanken an die Saisonvorbereitung geniessen: Er ist nach der vergangenen Spielzeit zurückgetreten.

«Irgendeinmal kommt der Tag X, wo man sich über die Zukunft Gedanken macht. Es war eine intensive Zeit, in der ich auf viele Hobbys verzichten musste. Nun freue ich mich, dass ich wieder mehr Zeit für mich und meine Familie habe und einmal an einem Wochenende etwas unternehmen kann», sagt der Stadtzuger. Zu seinen Leidenschaften zählt das Töfffahren, Tennisspielen, das Wandern und das Skifahren. «Es gibt sicher auch noch den einen oder anderen Bildungskurs, den ich gerne besuchen möchte. Auch Fremdsprachen interessieren mich.»


Rücktritt nach Jubiläumssaison

Von seiner langen Zeit im Handball war Rinderli selbst überrascht. «Ich habe meine Stationen als Spieler und Trainer immer auf einem A4-Blatt festgehalten. Letzte Saison habe ich nicht schlecht gestaunt, als ich die Spielzeit 2017/18 nachfasste. Die letzte Meisterschaft war sage und schreibe meine 40. Saison als Trainer.» Gibt es ein schöneres Ende, als die Karriere als Trainer mit einem Jubiläum zu beenden? «Nein, das ist schon speziell, so aufzuhören.» Zuletzt trainierte er die erste Frauenmannschaft von Uster in der 1. Liga.

Zum Handball fand Rinderli durch seinen Bruder Herbert, der bereits im LKZ gespielt hatte. Urs Rinderli begann als Spieler in seinem Stammverein LK Zug, als Aktiver spielte er in der 2. Liga. «Unter anderem spielte ich im Nachwuchs mit Marco Rima zusammen. Er hatte schon damals immer ‹s’Chalb gmacht›», erinnert sich Rinderli lachend. Unvergesslich war für ihn die Spielzeit 1987/88, als er als Trainer mit dem Frauenteam von Rex Zürich in der NLA den vierten Rang erreichte. Zu seinen schönsten Zeiten gehört für Rinderli, der seinen Lebensunterhalt als Hauswart beim Schulhaus Kirchbühl in Cham verdient, die beim LKZ. Als Trainer leistete er Anfang 2000 während vieler Jahre Aufbauarbeit im Nachwuchs. «Heute bin ich sehr stolz, wenn ich sehe, was entstanden ist. Der LKZ geniesst grosses Ansehen im Schweizer Frauen-Handball.» Das stimmt: Es vergeht praktisch keine Spielzeit ohne eine Medaille an einer Schweizer Meisterschaft bei den Elite-Juniorinnen.

«Ich kann mich noch genau erinnern, als mich der heutige LKZ-Sportchef Peter Stutz fragte, ob ich im Nachwuchs mithelfen möchte. Im ersten Training stand ich zuerst einmal mit drei Mädchen im Training – ich begann sozusagen bei null.» Später organisierten Urs Rinderli und seine Frau Corinne Camps und machten an Schulen Werbung für den Frauenhandball.


Grosse Liebe dank Handball

Dank des Handballs fand Rinderli auch seine grosse Liebe. «Meine Frau Corinne, die während vieler Jahre eine Chrampferin im Verein war, lernte ich im LK Zug kennen. Später war ich bei Rex Zürich und Borba Luzern sogar einmal ihr Trainer» Wie erlebte Corinne Rinderli ihren heutigen Ehemann all über Jahre? «Er war sehr hartnäckig, sozial, ehrgeizig, zielstrebig und emotional. Urs lebte mit und für den Handballsport. Er hat viel dafür investiert und grosse Leidenschaft mitgebracht. Er war da, wenn man ihn um Hilfe bat. Er hatte immer ein offenes Ohr.» Verdienterweise wurde Urs und Corinne Rinderli die Ehrenmitgliedschaft des LKZ verliehen. Auch Rinderlis Töchter Michelle (25) und Denise (23) fanden den Weg zum Handball und spielten einst bei den Zugerinnen.

Wie sieht der «freie» Urs Rinderli der kommenden Handballsaison entgegen? «Ich freue mich auf die Spiele, die ich ohne jeglichen Druck und aus einer anderen Perspektive besuchen und erleben kann.»

LKZ DAY 2018

Am Samstag, 16. Juni 2018 findet der alljährliche LKZ-Day in der Sporthalle Zug statt

Der LK Zug lädt am kommenden Samstag zum Abschluss-Event der Saison 2017/18 ein. Unter anderem wird der langjährige SPL1-Trainer Damian Gwerder verabschiedet. Es gibt zu seinen Ehren ein Spiel mit ehemaligen SPL1-Spielerinnen gegen die SPL1-Ausgabe 2018/19, das um 16 Uhr beginnen wird. Auch werden die Spielerinnen des Teams der vergangenen Spielzeit, die den Verein verlassen, verabschiedet. (mwy)

Ab 11:00 bis 15:15 Uhr finden die Sponsorengegenstösse statt. Um 15:20 ist Fototermin mit allen Sportlereinnen des LK Zug Handball. Erstes Highlight ist dann um 16:00 die Begegnung zwischen LK Zug SPL1 - Team ehemalige LKZ-Spielerinnen. Nach dem Spiel wird die Verabschiedung von unserem langjährigen Erfolgstrainer Damian Gewerder sowie ein Aus-/Rückblick vorgenommen. Anschliessend begrüssen wir Sie zum Risotto- und Grillplausch

Aus logistischen Gründen musste man sich für den Risotto- und Grillplausch bei der Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!anmelden.

Detailprogramm 

SPL1: «Ich möchte die LKZ-Zeit nicht missen»

Für Damian Gwerder endete am Samstag eine Ära mit einem speziellen Abschiedsspiel. Der 54-Jährige war während zehn Jahren im SPL1-Trainerstaff des LK Zug tätig.

Es war ein spezielles Datum, der Samstag, 16. Juni 2018: «Ein Tag, der sicher unvergesslich bleiben wird. Es ist schön, dass der LK Zug für mich ein Abschiedsspiel mit ehemaligen und zukünftigen LKZ-Spielerinnen organisierte. Das schätze ich sehr. Der Verein ist mir auch ans Herz gewachsen», zeigte sich der 54-jährige Muotathaler und Handballfachmann Damian Gwerder am Samstag emotional.

Der Familienvater wurde in der Sporthalle Zug anlässlich des LK-Zug-Saison-Abschluss-Events als Trainer der SPL1-Mannschaft verabschiedet. Denn nach zehn Jahren hatte der 54-Jährige seinen Rücktritt erklärt. «Die Zeit in Zug möchte ich nicht missen. Ich durfte viele neue Menschen kennen lernen. Es war eine grosse Bereicherung für mich die Zeit in Zug», sagte Gwerder. Auch sportlich hatte sich das Engagement gelohnt, oder? «Absolut. Sportlich haben wir den LK Zug im Frauenhandball an die Spitze der Schweiz gebracht. Heute geniesst der Verein grosses Ansehen und Akzeptanz. Im Aktiv- wie auch im Nachwuchsbereich ist der LKZ eine beliebte Adresse. Speziell freut mich auch, wenn ich sehe, wie sich die Spielerinnen entwickelten.»

Sechs Titelgewinne

Unter Trainer Gwerder schafften die Zugerinnen vier Mal den Schweizer-Meister-Titel und wurden zwei Mal Cupsiegerin. «Als ich nach Zug kam, sagte mir Sportchef und SPL1-Co-Trainer Peter Stutz, es wäre schön, wenn wir einmal einen Titel feiern könnten. Aus einem Titel wurden dann letztendlich sechs Pokale», lachte der sympathische Gwerder. Und welches war der schönste Moment? «Es gibt natürlich viele Momente, die geblieben sind. Ich denke aber, dass der erste Meistertitel in der Saison 2009/10 sicher einer der bewegendsten Momente war, weil wir in Nottwil am Sempachersee bei unserem grössten Rivalen den Pokal in die Höhe stemmen konnten und die damalige ‹Best of 5›-Serie 3:2 gewonnen hatten. Auch die Partien im Europacup waren Erlebnisse und möchte ich nicht vergessen. Auch wenn wir meistens resultatmässig das Nachsehen hatten, konnten die Spielerin auf internationaler Bühne sicher viel profitieren.»

«Beim LKZ helfe ich gerne mit, weil ich dem Verein auch etwas zurückgeben möchte.»

Damian Gwerder | Handballtrainer

«Weiterhin die Philosophie leben»

Wo sieht Gwerder das SPL1-­Team des LK Zug in fünf Jahren? «Wenn wir hier in Zug weiterhin die Philosophie leben, mit eigenen Spielerinnen etwas aufzubauen, Nachwuchsspielerinnen integrieren und nicht teure ausländische Spielerinnen verpflichten, werden wir sicher wieder Erfolg haben und konkurrenzfähig sein. Es braucht Zeit und Geduld, es muss alles reifen und sich entwickeln. Auch wenn die Durststrecke vielleicht zwei oder drei Jahre wegen eines Umbruchs andauern kann, bis wir wieder Spitze sind, ist das nicht weiter schlimm. Mittel- und langfristig macht sich das bezahlt», beantwortete Gwerder die Frage.

Mit dem 33-jährigen Christoph Sahli (kommt vom SPL2-Team) ist Gwerders Nachfolger gefunden. Ist Gwerder zufrieden? «Ja klar, das ist eine sehr gute Wahl. Sahli ist ehrgeizig, ein guter Kommunikator und hat das nötige Rüstzeug. Er hat bei uns im SPL1-Staff bereits mitgewirkt und machte beim SPL2 einen sehr guten Job.»

Die Zukunft von Damian Gwerder

Der Muotathaler Gwerder kehrt dem Handballsport aber nicht den Rücken. Nein, er bleibt dem Handball erhalten. Profitieren von seiner Erfahrung kann ab nächster Saison die neu formierte LK-Zug-Trainingsgruppe der SPL2- und U18-Elite, die Gwerder zusammen mit Silvan Häfliger betreut. Ab 1. August wird Gwerder zudem neuer Nationaltrainer der U20-Frauen, sicher für zwei Saisons. «Beim LKZ helfe ich gerne mit, weil ich dem Verein auch etwas zurückgeben möchte. Es ist auch eine Herzenssache. Der Verein bedeutet mir viel. Sonst würde ich nicht für ein Training 120 Kilometer Autofahrt von meinem Wohnort Muotathal nach Zug und zurück in Kauf nehmen.» Stimmt. Gwerder hätte auch über die vielen Jahre die Möglichkeit gehabt, in seinem Heimatort zu trainieren. Die Sporthalle liegt nämlich 200 Meter von seinem Zuhause entfernt.

«Der Aufwand beim LKZ war enorm, die Zeit intensiv. Aber es hat mir immer Spass gemacht, nach Zug zu fahren, das Team zu trainieren. Die Spielerinnen in ihrer Entwicklung weiter zu bringen, war immer motivierend für mich. Ich bin davon überzeugt, dass im Leben nichts umsonst ist. Früher oder später wirst du ernten, was du einmal gesät hast.»

Michael Wyss|sport@zugerzeitung.ch

Damian Gwerder - Chugle, räässer und Plüschkatz

Der Trainer der ersten Mannschaft vom LK Zug hört auf

Vier Schweizermeistertitel und zwei Cupsiege. Gemeinsam mit dem Trainer Damian Gwerder konnten die Handballer des LK Zug ihre grössten Erfolge feiern. Am Sonntag ist diese Ära vorbei. Der 54-jährige hört als Trainer der ersten Frauenmannschaft in Zug auf. Er bleibt dem Verein aber erhalten.

Der Muotathaler Damian Gwerder ist auf dem Feld laut, hart und direkt. Die Spielerinnen mussten ihn, aber vor allem seinen Dialekt zuerst kennenlernen. Aber nicht nur die Sprache, auch seine innovativen Trainingsmethoden fallen auf. Dabei gilt, immer wieder etwas Neues, das ist Damian Gwerder wichtig. Beim Spazieren in Muotathal, kann er über neue Aufgaben nachdenken. Dabei hört er vor allem auf sein Bauchgefühl.

Die Entscheidung aufzuhören, fiel ihm eigentlich leicht. Denn er als Handballverrückter wird den LK Zug nicht einfach von heute auf morgen verlassen. Als nächstes wird er nämlich Assistenztrainer bei der U18 und der zweiten Mannschaft. Ausserdem gibt es auch ein Angebot für die U20 Nationalmannschaft.

Damian Gwerder coacht den LK Zug morgen Abend zum letzten Mal. Wie es tönt, wenn er nochmals gewinnen würde, sehen Sie in den Nachrichten.

Quelle: www.tele1.ch