«Wir haben das Tempo hoch gehalten und siegten auch in der Höhe verdient», freute sich LKZ-Trainer Christoph Sahli nach dem Kantersieg gegen Leimental.

Bereits nach zehn Minuten führte der Gastgeber mit 10:2, später zeigte die Anzeigetafel ein 19:7 (22.) und zur Pause lag der LKZ klar und deutlich mit 29:10 vorne. Nach dem Seitenwechsel spielte die Sahli-Equipe genau so weiter, wie sie aufgehört hatten. Sie erzielten Treffer um Treffer. Leimental war von der Schnelligkeit und der spielerischen Qualität der Zugerinnen schlichtweg überfordert. Letztendlich feierte der LKZ einen 54:24-Erfolg vor 200 Fans in der Sporthalle. Erfolgreichste Werferin im Spiel war Jacqueline Hasler-Petrig mit 15 Treffern.

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Mit dem achten Sieg im neunten Spiel und 16 erspielten Punkten stehen die Zugerinnen an der Spitze der SPL1. Verfolger Brühl hat mit 15 Zählern allerdings ein Spiel weniger ausgetragen und könnte den LKZ in der Tabelle wieder überholen. Die Reserve auf den nicht mehr playoff-berechtigten fünften Rang (GC Amicitia Zürich) beträgt nach Verlustpunkten bereits sechs Punkte, was fünf Runden vor Qualifikationsende sehr beruhigend ist.

Damit reisen die Zugerinnen am Samstag (17.30 Uhr, Kreuzbleiche) mit viel Selbstvertrauen nach Brühl zum Spiel der Runde. (mwy)

Morgen trifft der LK Zug in der SPL1-Meisterschaft auf Leimental.

Mit einem Sieg würden sich die Zugerinnen in der Spitzengruppe behaupten können. Momentan steht das Team von Trainer Christoph Sahli (8 Spiele/14 Punkte) nach Verlustpunkten auf dem zweiten Rang hinter Brühl (7/13). Die zweite Mannschaft des LKZ gastiert morgen in Rorschach (20 Uhr, Seminar). Nach Verlustpunkten sind die Zugerinnen (6/10) Tabellenführer vor Stans (10/13). (mwy)

Vorschau
 
10.11.2018 | 18:00 Uhr
LK Zug - HSG Leimental
Zug Sporthall
SPL1

Im Rahmen des SPL1-Meisterschaftsspiels zwischen Rotweiss Thun und den Spono Eagles wurden am Dienstagabend in Thun die Viertelfinals im Schweizer Cup der Frauen ausgelost. Die Runde der letzten 8 muss bis zum 9. Januar 2019 absolviert werden.

Thuns Präsidentin Ursula Haller, die als Losfee fungierte, erwischte mit der ersten Paarung einen richtigen Kracher. Der aktuelle Tabellenführer der SPL1, LK Zug, bekam ein Heimspiel zugelost. Gegner für die Zugerinnen ist der amtierende Schweizer Meister und Titelverteidiger im Cup Spono Eagles.
Der letzte verbliebene 1. Ligist im Wettbewerb, Handball Emmen, empfängt den LC Brühl. Die zweite Mannschaft des LK Zug trifft auf Rotweiss Thun. Die vierte Paarung ist ein Zürcher Derby zwischen GC Amicitia und Yellow Winterthur, wobei die Stadtzürcherinnen zu Hause antreten dürfen.

Die Partien in der Übersicht

LK Zug - Spono Eagles
09.01.2019, 20:45 Uhr, Sporthalle Zug

LK Zug 2 (SPL2) - DHB Rotweiss Thun
09.01.2019, 19:00 Uhr, Sporthalle Zug

Handball Emmen (1. Liga) - LC Brühl Handball
GC Amicitia Zürich - Yellow Winterthur
Quelle: Matthias Schlageter

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Der LK Zug hat gestern Abend das SPL1-Spiel in Herzogenbuchsee mit 37:25 gewonnen.

Nach dem Sieg im Spitzenspiel gegen Rotweiss Thun (31:28) konnten die Zugerinnen beim krassen Aussenseiter der Favoritenrolle problemlos gerecht werden. Das Team des Trainers Christoph Sahli führte zur Pause bereits mit einer Differenz von sieben Treffern (21:14).

Auch nach dem Seitenwechsel herrschte nie Gefahr. Zug war einfach zu stark für den phasenweise überforderten Gegner aus dem Kanton Bern. Letztlich siegten die Gäste auch in der Höhe verdient mit zwölf Treffern Differenz. Erfolgreichste Werferin im Spiel war Zugs Martina Pavic mit sechs Toren. Mit dem siebten Vollerfolg im achten Spiel stehen die Zugerinnen nach Verlustpunkten an zweiter Stelle hinter dem Leader Brühl.

Das nächste Spiel in der Meisterschaft werden die Zugerinnen am 10. November vor heimischer Kulisse gegen den Aufsteiger Leimental bestreiten. (mwy)

Derbyniederlage für den LKZ II

Handball Die zweite Mannschaft des LK Zug hat in der SPL2-Meisterschaft die erste Niederlage bezogen. In Stans verloren die Zugerinnen das Spitzenspiel mit 27:28 und damit die Tabellenführung. Nach Verlustpunkten bleibt der LKZ aber Leader. Das nächste Spiel in der Meisterschaft bestreitet der LKZ am 10. November in Rorschach. (mwy)

(Michael Wyss) Das 1.-Liga-Team des LK Zug steht im Schatten der ersten und zweiten Equipen. Doch es nimmt eine wichtige Funktion im Verein wahr. Am Donnerstag wird es eine besondere Partie bestreiten.

«Unsere dritte Aktivmannschaft ist ein wichtiger Bestandteil des Vereins», hält der LK-Zug-Präsident Michael Tremp fest. «Sie ermöglicht vielen Spielerinnen, die früher in den höchsten Ligen spielten, eine Plattform. Sie haben die Möglichkeit, auf gutem Niveau zu spielen. Wir können so viele Akteurinnen im Verein halten, die später auch andere wichtige Aufgaben im LKZ übernehmen. Und sie machen auch sportlich eine gute Falle», freute sich der Vereinsoberste.

In der 1. Liga steht die Mannschaft gegenwärtig an vierter Stelle. Und im Schweizer Cup hat sie sich für den Achtelfinal qualifiziert, wo sie am Donnerstag auf GC Amicitia Zürich aus der SPL1 treffen wird (20.15, Sporthalle). «Es ist sensationell, dass wir unter den besten 16 Mannschaften stehen», freut sich der 30-jährige Fidan Korqai, der das Team während der Matches an der Seitenlinie betreut.


Captain und Teammanagerin in einem

Eine der Hauprotagonisten ist die 25-jährige Nerea Varela Rodriguez. «Ich bin sozusagen die Teammanagerin», sagt die ehemalige Fanionteam-Spielerin des LK Zug. «Ich mache wirklich alles. Ich spiele, bin Captain, organisiere die Trainingseinheiten und mache die ganze Administration. Pro Woche investiere ich rund drei bis vier Stunden für das Team», sagt die Rückraumspielerin. «Es macht mir Spass, ein Teil davon zu sein und das alles zu managen. Zudem spielt meine Schwester Tamara auch in der Mannschaft, was das Ganze sicher speziell macht.»

Auf den Handball wollte sie nach der Zeit in der höchsten Liga also nicht verzichten? «Nein. Dieser Sport begleitet mich schon mein ganzes Leben – er gehört einfach zu mir», sagt Varela Rodriguez, die als Gebäudetechnikplanerin Heizung arbeitet. Und wo sieht die Baarerin, die bei der HSG Baar-Zug ihre Karriere lancierte und mit dem LK Zug im Jahr 2010 die Meisterschaft gewann, ihre Aufgaben im Team? «Als ehemalige SPL1-Spielerin will ich natürlich auch ein Vorbild sein. Ich bin ein emotionaler Mensch und sehr kommunikativ. Als Tochter eines Spaniers und einer Italienerin bin ich natürlich sehr temperamentvoll, heissblütig und ein richtiges Energiebündel», führt sie aus.

Das Zuger 1.-Liga-Team wurde in der Saison 2013/14 ins Leben gerufen. Dies auf Wunsch früherer LKZ-Spielerinnen, die gerne wieder Handball spielen wollten. «Mehr zum Plausch als leistungsorientiert», weiss Fidan Korqai. Doch, damit es richtig verstanden werde, der sportliche Ehrgeiz sei vorhanden. Korqai: «Wir trainieren zweimal in der Woche, sind sehr siegeswillig und zielstrebig. Wir nehmen die Liga sehr ernst. Das sportliche Ziel ist klar: das Erreichen der Aufstiegsrunde, sprich Rang zwei. Damit hätten wir den Ligaerhalt bereits gesichert und könnten die neue Saison in Ruhe planen.» Aufsteigen dürfte das Team sie nicht, weil der LKZ bereits mit einer SPL2-Mannschaft vertreten ist.


«Wir können nur gewinnen»

Die gegenwärtig 14 Spielerinnen sind von 18 bis 29 Jahre alt und stammen aus den Kantonen Zug, Schwyz und Zürich. Wohl im Team fühlt sich auch Melissa Inglin, eine 18-jährige Flügelspielerin aus Unterägeri: «Ich wollte nach meiner Zeit in der U18 einfach noch etwas Handball spielen. Da kam mir die 1. Liga sehr entgegen» Eine weitere wichtige Aufgabe der Truppe sieht die Teammanagerin Nerea Varela Rodriguez darin, «dass wir den rekonvaleszenten Spielerinnen der U18- oder SPL2-Mannschaft Spielpraxis bieten können. Sie können sich bei uns fit halten und sich wieder für höhere Aufgaben empfehlen». Am Donnerstag im Cup-Spiel gegen GC Amicitia Zürich ist der LK Zug «auf dem Papier chancenlos», sagt Varela Rodriguez. «Doch wir glauben an unsere Möglichkeiten. Wir haben keinen Druck, können nur gewinnen», weiss sie. Sie freut sich besonders auf die Partie, weil sie während dreier Saisons bei den Zürcherinnen in der SPL1 spielte. Sie kenne noch viele Spielerinnen aus dieser Zeit. Auch für Fidan Korqai wird es ein Wiedersehen. Er war in der Saison 2014/15 im U19-Elite-Team von GC Amicitia Zürich Assistenztrainer. «Ich wurde mit dieser Mannschaft Schweizer Meister.» Der jetzige SPL1-Trainer von GC Amicitia Zürich, Toni Kern, war damals U19-Cheftrainer. «Ich habe ihm schon etwas Dampf gemacht und gesagt, dass sie sich warm anziehen müssen. Ich werde Toni aber sehr gerne zum Nachtessen einladen, wenn wir gewinnen», so Korqai.

Sollten die Zugerinnen die Überraschung schaffen – wen wünschte sich Nerea Varela Rodriguez als Gegner im Viertelfinal? «Am liebsten unsere erste Mannschaft. Wir nähmen auch die Spono Eagles, wir sind nicht so wählerisch», antwortet die Baarerin lachend.

 

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Nerea Varela Rodriguez ist die Frau für alles im LKZ III. (Bild: Stefan Kaiser (Menzingen, 22. Oktober 2018))

Der LK Zug gastiert am Sonntag zum SPL1-Match in Herzogenbuchsee (19.00, Mittelholz).

Die Zugerinnen sind nach dem Sieg im Spitzenspiel gegen Thun voller Selbstvertrauen und dürfen sich gegen das noch sieglose Team keine Blösse geben. Zumal die Bernerinnen mit Abstand am meisten Treffer pro Partie zugelassen haben – rund 35.

Gestern Abend setzten sich die Zugerinnen im Cup-Achtelfinal gegen Brühls Reserven aus der SPL2 standesgemäss mit 35:21 durch. Dem LKZ III aus der 1. Liga gelang gegen GC Amicitia Zürich (SPL1) keine Überraschung. Er verlor 17:35. (bier)

1819 spl1 traber lkz thun 20181021Das Team der Stunde, Rotweiss Thun (7 Spiele, 11 Punkte), gastierte gestern Abend beim LK Zug (7/12) zum Spitzenkampf der SPL1. Der Gastgeber setzte sich mit 31:28 durch.

«Was es braucht, dass wir gegen die Berner Oberländerinnen gewinnen? Ein perfektes Spiel in Punkto Abwehr, Tempospiel und Leistungsvermögen. Wir wollen die beiden Punkte in Zug behalten», zeigte sich LKZ Trainer Christoph Sahli (34) vor dem Duell zuversichtlich. Und siehe da, das Fanionteam sicherte sich im siebten Spiel vor 350 Fans in der Sporthalle den sechsten Sieg.

Die Bilanz ist mit sechs Siegen und einer Niederlage erfreulich. Zur Pause stand die Partie 19:12 für den LKZ. Doch der Favorit zeigte nach dem Seitenwechsel Schwächen und musste um den Sieg unnötig zittern. Letztendlich «duselte» sich der LKZ zu einem 31:28-Erfolg. Sahli: «Wir machten das Spiel unnötig spannend, weil wir nicht 60 Minuten lang unsere Qualitäten ausgespielten. Letztendlich zählt nur der Sieg.»

Damit bleiben die Zugerinnen (neue Leader der SPL1) in einer sehr guten Ausgangslage, was die Finalrunde (Top-4) betrifft (beginnt nach dem 14. Spieltag) und den gleichbedeutenden Kampf um den Playoff-Final (Top-2). «Jeder Punkt ist wichtig und bringt uns einen Schritt näher zum Ziel», so Sahli. Die bisherigen Auftritte freuten auch LKZ-Präsident Michael Tremp (44): «Die Leistungen des Fanionteams stimmen mich sehr zufrieden. Es ist eine hohe Leistungsbereitschaft und mannschaftliche Geschlossenheit zu sehen. Der Weg stimmt, der Erfolgshunger ist da. Der Sieg gegen die Berner Oberländerinnen war wichtig, denn es war ein richtungsweisendes Spiel für uns.» In der Meisterschaft geht es für die Sahli-Equipe am Sonntag (19 Uhr in der Sporthalle Mittelholz) bei Herzogenbuchsee (6. Rang) weiter.

Im Schweizer-Cup-Achtelfinal wartet zunächst am Donnerstag (19.30 Uhr Athletikzentrum, St. Gallen) die Brühler-Reserven (SPL2) auf das SPL1-Team des LKZ. Ein Weiterkommen ist Pflicht. Sahli: «Wir wollen nicht nur in der Meisterschaft, sondern auch im Cup etwas bewegen diese Saison.»

Michael Wyss | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Zum dritten Mal in Folge trifft das Fanionteam des LK Zug (SPL1) auf die Reserven des LC Brühl (SPL2).

Da der Unterklassigem hat im 1/8-Final Heimrecht hat, reisen die Zugerinnen nach St. Gallen. Ein Sieg ist Pflicht, hegt man doch Ambitionen auf den Cupsieg.

Donnerstag 25.10.2018, St. Gallen AZSG 1-3
19:30 Uhr: LC Brühl (SPL2) – LK Zug (SPL1)

Quelle: LK Zug

Der Gegner am Sonntag in der Sporthalle Zug ist der DHB Rotweiss Thun und steht momentan noch ohne Niederlage auf Platz 1 der Tabelle. Rotweiss Thun hat sich in den letzten Jahren in der Top-4 der SPL1 klar etabliert und insofern ist die aktuelle Platzierung nach den ersten Spielen der Saison keine Überraschung. Die Gäste aus dem Berner Oberland reisen mit viel Selbstvertrauen nach Zug und wollen die Tabellenführung behalten.
 
Diesen Platz an der Sonne will der LKZ mit einem Sieg seinem Gegner streitig machen. Nach dem happigen Startprogramm und der anschliessenden kurzen Verschnaufpause, hat das Team Fahrt aufgenommen und drei Siege aus drei Spielen eingefahren. Offensiv passt schon einiges zusammen beim LKZ, doch auch defensiv haben sich die Zugerinnen seit Saisonbeginn gesteigert. Für die Partie am Sonntag wird diese Leistungssteigerung auch nötig sein, um die Punkte in der Sporthalle Zug behalten zu können.