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SPL1: Grosser Umbruch beim LK Zug

Handball Dem SPL1-Team, das die Saison auf dem dritten Rang beendete, stehen auf die kommende Spielzeit hin einige personelle Wechsel bevor. Unter den Zuzügen sind bekannte Gesichter.

Während in diesen Tagen die Spono Eagles und Brühl den Schweizer Meister ausmachen, kann der LK Zug die neue Saison planen. Das Fanionteam, das neu von Christoph Sahli trainiert wird, erhält ein neues Gesicht. «Wir werden trotz dieses Umbruchs eine schlagkräftige Truppe auf die Beine stellen können und wollen im Titelkampf ein Wort mitreden», versichert der Sportchef Peter Stutz.

Javet und Estermann kehren zurück

Bislang sind folgende Kadermutationen bekannt. Das Team verlassen haben Soka Smitran, Alena Müller und Nives Egli (alle Rücktritt), Yael Gwerder (SPL2-Team), Catherine Csebits (Ausland), Ivana Ravlic und Nina van Polanen (beide Olten). Neu zu den Zugerinnen stossen die ehemalige SPL1-Spielerin Stefanie Javet (letzte Saison im 1.-Liga- und SPL2-Team), Laura Baumann, Daria Betschart, Chantal Wegmüller (alle SPL2) und die frühere Zugerin Ria Estermann (Füchse Berlin). Darüber hinaus ist der LKZ in Verhandlungen mit verschiedenen Spielerinnen. Für längere Zeit ausser Gefecht gesetzt ist Shanice Kägi, die sich vor wenigen Tagen einen Riss am Kreuzband zugezogen hatte. Sie wird rund zehn Monate ausfallen. Neben dem neuen Trainer Sahli, der zuvor für das SPL2-Team zuständig gewesen ist, gehören Tobias Scheuteri, Peter Stutz (beide Assistenztrainer) und Daniel Perisa und Laura Innes (beide Torhütertrainer) in der Saison 2018/19 zum Staff.

Am 16. Juni wird das Saisonabschluss-Fest durchgeführt werden. Ab 16 Uhr spielt ein Team aus ehemaligen LKZ-Spielerinnen gegen die neue Mannschaft. Anlässlich dieses Events werden diverse Spielerinnen sowie der abgetretene Trainer Damian Gwerder verabschiedet. (mwy)

Damian Gwerder - Chugle, räässer und Plüschkatz

Der Trainer der ersten Mannschaft vom LK Zug hört auf

Vier Schweizermeistertitel und zwei Cupsiege. Gemeinsam mit dem Trainer Damian Gwerder konnten die Handballer des LK Zug ihre grössten Erfolge feiern. Am Sonntag ist diese Ära vorbei. Der 54-jährige hört als Trainer der ersten Frauenmannschaft in Zug auf. Er bleibt dem Verein aber erhalten.

Der Muotathaler Damian Gwerder ist auf dem Feld laut, hart und direkt. Die Spielerinnen mussten ihn, aber vor allem seinen Dialekt zuerst kennenlernen. Aber nicht nur die Sprache, auch seine innovativen Trainingsmethoden fallen auf. Dabei gilt, immer wieder etwas Neues, das ist Damian Gwerder wichtig. Beim Spazieren in Muotathal, kann er über neue Aufgaben nachdenken. Dabei hört er vor allem auf sein Bauchgefühl.

Die Entscheidung aufzuhören, fiel ihm eigentlich leicht. Denn er als Handballverrückter wird den LK Zug nicht einfach von heute auf morgen verlassen. Als nächstes wird er nämlich Assistenztrainer bei der U18 und der zweiten Mannschaft. Ausserdem gibt es auch ein Angebot für die U20 Nationalmannschaft.

Damian Gwerder coacht den LK Zug morgen Abend zum letzten Mal. Wie es tönt, wenn er nochmals gewinnen würde, sehen Sie in den Nachrichten.

Quelle: www.tele1.ch

SPL1: Niederlage zum Schluss

Der LK Zug verliert im letzten SPL1-Saisonspiel in St.Gallen mit 23:26. Die Entscheidung fällt nach der Pause.

Der LK Zug hat die Saison 2017/18 mit einer Niederlage beendet. Im sportlich bedeutungslos gewordenen Vergleich mit dem Finalteilnehmer Brühl unterlag das Team gestern Abend 23:26. Nach gutem Beginn und einer 3:0-Führung bis zur 5. Spielminute gaben die Zugerinnen mit fortschreitender Spieldauer das Heft aus der Hand. Zur Halbzeitpause lag das Team mit 12:15 im Hintertreffen. Dabei fiel die LKZ-Topskorerin Sibylle Scherer für einmal negativ auf. Sie verzeichnete im ersten Durchgang nicht weniger als fünf Fehler und erzielte keinen einzigen Treffer. Letztlich sollte es lediglich einer sein. Nach Wiederbeginn ging es zu schnell für die Zugerinnen – 6 Minuten später hiess es 19:12, womit die Vorentscheidung gefallen war.

Bedeutungsvoll war die Partie jedoch aus emotionaler Hinsicht: Damian Gwerder betreute das Fanionteam nach zehn Jahren zum letzten Mal als Trainer. Der 54-Jährige wird auf eigenen Wunsch in den Hintergrund treten und sich fortan um die Trainingsgemeinschaft des SPL2- und U18-Teams kümmern. Unter Gwerder gewann der LKZ alle seine vier Meistertitel und holte zudem zweimal den Cup. (bier)

SPL1: Letzter Auftritt der Zugerinnen

Der LK Zug wird am kommenden Sonntag zum letzten SPL1-Match in Brühl antreten (18.00, Kreuzbleiche). Es ist das letzte Spiel des nach 10 Jahren auf eigenen Wunsch zurücktretenden Damian Gwerder als Trainer des Zuger Fanionteams (Ausgabe vom 8. Mai).

Sportlich geht es um nichts mehr. Einen persönlichen Ansporn hat allenfalls Zugs Sibylle Scherer: Sie wird die Torschützinnenwertung der Liga zwar nach menschlichem Ermessen zum dritten Mal in Folge und zum insgesamt fünften Mal gewinnen. Bleibt allerdings die Frage, ob sie es wieder über 200 Saisontreffer schafft (derzeit hat sie 192 auf ihrem Konto) und sie ihren bisherigen Rekord-Torschnitt (7,7 pro Spiel) halten kann. Die Rückraumschützin nimmt mittlerweile in der «ewigen Torschützinnenliste» – sie wird seit der Saison 2001/02 geführt – den dritten Platz ein.

Apropos Goalgetterin: Der Schweizer Handballverband sucht neuerdings das Tor des Monats im Frauenhandball. Zur Auswahl steht für den Monat April mit Joline Tschamper vom U18-Team auch eine Zugerin. Gewählt werden kann online bis morgen Abend um 23.59Uhr: www.handball.ch/de/spl. (bier)

SPL1-Finalrunde. Rangliste (alle 25 Spiele): 1. Spono Nottwil 41. 2. Brühl St.Gallen 36. 3. Zug 30. 4. Rotweiss Thun 25. – Letzte Runde. Sonntag (18.00): Brühl – LK Zug, Spono Eagles – Rotweiss Thun.

«Lächlä, Damä! Lächlä!»

Damian Gwerder (54) wird am kommenden Sonntag nach zehn Jahren letztmals das Fanionteam des LK Zug coachen. Weggefährtinnen und -gefährten blicken zurück und plaudern aus dem Nähkästchen.

In Damian Gwerders Zeit als LKZ-Trainer feierte der Verein seine grössten Erfolge: vier Schweizer-Meister-Titel (2010 sowie 2013 bis 2015) und zwei Cupsiege (2014 und 2015). Am nächsten Sonntag wird diese grossartige Ära mit dem Auswärtsspiel in Brühl auf seinen eigenen Wunsch zu Ende gehen. Offiziell verabschiedet wird Gwerder am Samstag, 16. Juni, beim öffentlichen Saisonabschlussevent. Unsere Zeitung blickt bereits heute zurück. Nachfolgend äussern sich Personen aus dem LKZ über den Muotathaler. Dieser wird mit Silvan Häfliger die neu formierte Trainingsgruppe der SPL2- und U18-Elite-Teams in der kommenden Spielzeit trainieren.

Psychologe mit Plüschkatzen

Claudia Bär (Ex-Spielerin): «Als ich in Zug mit Handball begann, wurde mir gesagt, dass Damian oft sehr laut werden könne, mit der Begründung, dass er einfach so sei. Ich gewöhnte mich schnell daran. Ich kann mich noch gut erinnern, dass er einmal in einer für uns sehr stressigen Situation vor dem Meistertitel in einem Time-out sagte: ‹Lächlä, Damä! Lächlä!› Er war auch Psychologe und verstand es, im richtigen Moment die richtigen Worte zu finden.»

Sibylle Scherer (Spielerin): «Damian sagt immer, dass Frauen zu trainieren, schwieriger sei als Männer, da sie immer alles hinterfragten. Er sorgte immer wieder für viel Abwechslung in den Trainingseinheiten, als er beispielsweise lachende Plüschkatzen oder Geschicklichkeitsspiele mitbrachte, die uns zur Verzweiflung trieben.»

Jacqueline Hasler-Petrig (Ex-Spielerin): «Was mir bleibt, sind Worte wie ‹Lächlä› und ‹S Christchindli chunt genau gliich›. So hat er uns den Druck genommen und sichergestellt, dass wir positiv bleiben. Seine ehrliche und direkte Art habe ich sehr geschätzt. Man wusste immer, was Sache ist.»

Der Mensch dahinter

Hansjörg Greter (Speakerlegende): «Damian habe ich immer sehr bescheiden erlebt, trotz des Erfolgs. Er blieb immer Realist, was ich an ihm sehr schätze. Ich konnte einmal auf einem Hinflug nach Budapest für ein Europacupspiel neben ihm sitzen. Wir haben über Handball und alles andere gesprochen. Das war spannend. Sein Dialekt macht ihn noch sympathischer, als er sonst schon ist.»

Simona Cavallari (Ex-Spielerin): «Ich habe ihn nicht nur als Handballtrainer, sondern auch als Menschen kennen lernen dürfen. Er lachte einmal auf einem Flug von Wien nach Zürich ununterbrochen – wohlverstanden über seinen eigenen Witz. Er ist ein sehr wertvoller Mensch, dem man auch mal etwas anvertrauen kann.»

Daphne Gautschi (Ex-Spielerin): «Damian Gwerder – da fällt mir nur ein Wort ein: handballverrückt. Er hat auch immer ein offenes Ohr und man kann mit ihm über alles reden. Er hat mich sicher auch weitergebracht in der Entwicklung.»

Michael Tremp (Präsident): «Die Zusammenarbeit mit Damian Gwerder ist super. Er ist ein sehr engagierter und ausgewiesener Fachmann mit menschlichen Qualitäten – ein Gewinn für den LKZ.»

20180509 damian Abschied Gesichter

Als der Schnauz ab musste

Stefanie Stücheli (Ex-Spielerin): «Damian ist einer meiner besten Trainer gewesen. Er war innovativ, mutig und motivierend. Sein Dialekt und seine moderne Frisur sind unverkennbar, genauso seine Power. Unvergesslich bleibt die Wette nach dem Gewinn des ersten LKZ-Meistertitels: Ich durfte Damian den Schnauz abrasieren – noch auf dem Spielfeld wurde das erledigt!»

Tobias Hodel (Trainerstaff): «An einer Männer-U21-Weltmeisterschaft hatte sich Damian als damaliger Co-Trainer dazu hinreissen lassen, darauf zu wetten, dass einer seiner Schützlinge sich im Verlauf des Abschlussabends übergeben müsse. Die Wette ging verloren.»
Die Sache mit dem Dialekt

Martina Lanz (Ex-Spielerin): «Als Damian bei uns anfing, mussten wir uns zuerst an seine Sprache gewöhnen. Der Ball heisst bei ihm beispielsweise ‹Kugel›. Auch sonst war sein Muotathaler Dialekt gewöhnungsbedürftig. Seine Anweisungen auf dem Feld waren sehr barsch, knapp und laut. Dazu kam sein strenger Blick. Manchmal hätte ich in der Halle am liebsten ein Loch gegraben, um mich zu verstecken. Wir schlossen ihn aber schnell ins Herz. Unter ihm hat der LKZ auch in Sachen Mentaltraining und Ernährungscoaching vieles gelernt.»

Stephanie Rosen (Ex-Spielerin): «Am Anfang verstand ich kein Wort von seinem Dialekt. Das führte immer wieder zu Missverständnissen. Er ist ein grossartiger Trainer, der mit viel Leidenschaft diesen Sport lebt.»

Sandra Hauger-Bär (Ex-Spielerin): «Damian kann ganz böse blicken und laut schreien. Ich habe ihn dennoch sehr geschätzt als Trainer und Mensch. Und sein Dialekt ist der Hammer: ‹Ä sonä Gagis› etwa heisst ‹So ein Blödsinn›. Bei WhatsApp hat er am Schluss immer ‹gd› geschrieben. Ich hatte ihn einmal gefragt, wieso er Gwerder Damian schreibt. Er sagte darauf: Das heisst ‹Gruss Damian›.»

Peter Stutz (Sportchef und Co-Trainer): «Damians Muotathaler Ausdrücke sind sicher speziell, vor allem unsere Basler und Zürcher Fraktionen haben sie nie verstanden: ‹Zicki› heisst ‹Fangnis›, ‹flätt› bedeutet ‹fest› oder ‹stark›, ‹härschte› heisst ‹kämpfen› und ‹öbberem eis flicke› heisst ‹austeilen›.»

Zitate LKZ-Spielerinnen

Michael Wyss | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

TRAINER GESUCHT

Für die Saison 2018|2019 suchen wir engagierte und motivierte TrainerInnen für folgende Teams:

TrainerIn U13
TrainerIn 1. Liga

Interessiert? Dann melde dich beim Nachwuchsverantwortlichen Christoph Sahli (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

SPL2: Sieg bei der Saison-Dernière

Am Samstag spielte das SPL2-Team des LK Zug das letzte Spiel der Saison. Mit einem 28:20 (13:11) Sieg über den tabellenzweiten LC Brühl feierte das Zuger Team zum Schluss einen schönen Heimerfolg.

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SPL1: Der LK Zug patzt in Thun

Am 24. Spieltag der SPL-1-Finalrunde kassierten die Zugerinnen im Berner Oberland eine 28:30-Niederlage bei Rotweiss Thun.

Überraschend oder doch nicht? Nach dem vorzeitigen Aus im Kampf um den Playoff-Final (Top-2) scheint beim LKZ verständlicherweise die Luft nun etwas weg zu sein. Erfolgreichste Werferin vor 200 Fans in der Gotthelf-Halle waren auf Seiten des LKZ Ivana Ravlic (6), Sibylle Scherer (5) und Yael Gwerder (5). Zur Pause lag der Favorit mit 11:16 in Rücklage, schaffte aber bis zur 58. Minute wieder den Anschluss und verkürzte auf 25:27. Zu mehr reichte es den Gästen aber nicht mehr. Auf die Tabelle hatte die zehnte Niederlage im 24. Spiel aber keine Auswirkungen. Zum Abschluss der Finalrunde trifft der LKZ am Samstag, 5. Mai, auf die Spono Eagles (18 Uhr, Sporthalle), und am Sonntag, 13. Mai, geht es auswärts zu Brühl (18 Uhr), Kreuzbleiche St.Gallen.

Das Ziel muss es sein, die beiden Finalisten nochmals zu düpieren. Ivana Ravlic sagt: «Wir wollen uns positiv von der Meisterschaft verabschieden.» (mwy)

Rotweiss Thun – LK Zug 30:28 (16:11)

Gotthelf. – 200 Zuschauer. – SR Hasler/Hungerbühler. – Strafen: je 2-mal 2 Minuten. – LK Zug: Ort; Betschart, Csebits (1), Egli (1), Gwerder (5/5), Hess, Kägi, Kähr, Ravlic (6), Scherer (5), Smitran (4), Stutz (1), Traber (4), Van Polanen (1).

Mehr Handball auf der Seite 29.

SPL1: Letztes Heimspiel für den LK Zug

Die Zugerinnen werden morgen den neuen Cupsieger Spono Eagles empfangen (18.00, Sporthalle).

Das Derby entbehrt jeder sportlichen Brisanz, denn die Finalpaarung zwischen Spono und Brühl steht seit längerem fest. Es ist bereits das sechste Aufeinandertreffen zwischen dieser Teams während der laufenden Spielzeit. Die Zugerinnen gewannen lediglich eine der bisher fünf Partien. (bier)

LKZ-Spielerin vor erneutem Erfolg

Die SPL1-Finalrundenpartie morgen in Thun wird für den LK Zug Kehrauscharakter haben (15.00, Gotthelf-Halle). Denn seit dem letzten Wochenende ist klar, dass er den Playoff-Final nicht mehr erreichen kann. Etwas Erfreuliches dürfte auch schon feststehen: Sibylle Scherer wird aller Voraussicht nach zum vierten Mal beste Torschützin der höchsten Liga. Die 26-Jährige erzielte in bislang 23 Partien sage und schreibe 180 Treffer. (bier)