SPONO Eagles – LK Zug 22:32 (14:10)

Am regnerischen Sonntag machten sich die Juniorinnen aus Zug auf den Weg nach Nottwil. Nach dem spannenden Referat vom vergangenen Donnerstag über die Körpersprache im Sport von Mark Schelbert, wussten die Spielerinnen, dass sie selbstbewusster auftreten dürfen. Das Heimteam erwischte allerdings den besseren Start und führte in der 5. Minute mit 3:1. Worauf die Spono Eagles, warum auch immer, mit einer Fraudeckung auf Celia Heinzer reagierten. Zug konnte dann bis zur 12. Minute zum 6:6 ausgleichen. Das Spiel verlief bis zur 25. Minute sehr ausgeglichen. Im Anschluss konnte Zug in der Deckung etwas konsequenter zupacken und die eroberten Bälle in schnelle Gegenstosstore umwandeln. Bis zur Pause konnten sich die Gäste aus Zug mit 4 Toren (14:10) absetzen.

In der zweiten Halbzeit verteidigten die Zugerinnen weiterhin sehr kompakt. Die Härte und Disziplin in der Defensive zahlte sich weiter aus. Das Heimteam bekundete grosse Mühe um ihre Tore zu erzielen. Im Angriff mussten die Zugerinnen weiterhin auf Celia Heinzer "verzichten", welche über das ganze Spiel offensiv gedeckt wurde. Der daraus entstehende Platz im 5:5 nutzen die anderen Spielerinnen gekonnt aus. Allen voran Svenja Spieler, welche sich durch die löchrige Abwehr der Nottwilerinnen kämpfte. Zug konnte den Vorsprung mit schnellen Gegenstössen weiter ausbauen und führte in der 46. Minute mit 17:22. Durch die agile Deckungsarbeit eroberten die Gäste weitere Bälle und erhöhten durch schnelle Tempogegenstösse innert Kürze auf 17:27. In den letzten 10 Minuten wurden die Gegenstösse seitens der Zugerinnen nicht mehr mit letzter Konsequenz gelaufen. So konnten das Heimteam das Spiel bis zum Schlusspfiff ausgeglichen gestalten. Mit dem Endresultat von 22:32 holen sich die Zugerinnen weitere zwei Punkte.

Ob es in einer Liga wo die Entwicklung einzelner Spielerinnen im Vordergrund steht, angebracht ist eine Spielerin über 60 Minuten offensiv zu verteidigen sei dahingestellt. Dank einem ausgeglichenem Kader konnten aus dieser Situation andere Spielerinnen profitieren, allen voran Svenja Spieler welche in diesem Spiel 15 Tore aus 17 Versuchen erzielen konnte.

Wir bedanken uns zudem noch bei Sereina Käppeli (Physio) und Laura Innes (Goalietrainerin), dass ihr euch Zeit für uns genommen habt, um uns zu unterstützen :)