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1. Liga: Nach souveräner 2. Halbzeit das Minimalziel gesichert PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 27. März 2012 um 08:44 Uhr
LK Zug - HC Arbon 33:24 (14:12)
Auch beim HC Arbon konnten sich die Zugerinnen für die Niederlage im Hinspiel revanchieren. Nach einer schwachen ersten Halbzeit konnte das Heimteam im zweiten Umgang deutlich zulegen und überforderete damit den dezimiert angetretenen HC Arbon klar. Mit dem 33:24 Sieg konnten sich die jungen Zugerinnen bereits den 4. Platz in der Tabelle sichern.

Das Spiel begann gut für die Zugerinnen, konnten sie sich doch schnell mit drei Toren absetzen. Vielleicht etwas zu schnell, denn gleich umgehend schlich sich der Schlendrian im Zuger Spiel an. Anstatt konsequent den direkten Zug zum Tor zu suchen, wurde zu viel quer gespielt. Zudem produzierte das Heimteam in dieser Phase zu viele Fehlpässe und trat schlicht unkonzentriert und ohne Spannung auf. Beim Rückstand von 11:12 hatten dann die Zuger Trainer Christoph Sahli und Alex Ernst genug gesehen und die grüne Karte gezückt. Das Wachrütteln kam zum richtigen Zeitpunkt, konnten die Kolinstädterinnen in der Schlussphase drei Tore in Serie erzielen, während Arbon kein Tor mehr gelang. Beim Stand von 14:12 wurden die Seiten gewechselt.

Die Zugerinnen wussten, dass dies - trotz Vorsprung - keine Glanzleistung war, welche sie in der ersten Halbzeit abgeliefert haben. Mit einer konzentrierteren Leistung wollten sie die zwei Punkte unbedingt in Zug behalten, schliesslich ging es um die definitive Sicherung des 4. Platzes in der Tabelle. Zug fand in der zweiten Halbzeit gleich wieder ins Spiel und war dank den Toren aus der Distanz von Yael Gwerder oder den Toren nach 1:1 Durchbrüchen von Stefanie Javet immer wieder erfolgreich. Auch die Manndeckung auf Yael Gwerder brachte die Zugerinnen nicht aus dem Konzept. Angeführt durch Nadine Willimann wurde nun auch in der Abwehr hart aber fair zugepackt und Simona Krstic im Tor zeigte mit 51% gehaltener Würfe eine grossartige Leistung. So gewannen die Zugerinnen auch die zweite Halbzeit klar mit 19:12 und konnten einen 33:24 Sieg bejubeln.

Damit konnten die jungen Zugerinnen das gesetzte Mindestziel (Rang 4) bereits eine Runde vor Schluss sichern. Nach der Pflicht folgt jedoch die Kür. Am kommenden Sonntag um 17.30 Uhr tritt das 1. Liga Team des LKZ zum letzten Saisonspiel gegen den TSV Frick an. Die Gäste stehen punktelos am Tabellenende seit geraumer Zeit als Absteiger fest, haben sich aber zum Ziel gesetzt, mindestens ein Spiel in der 1. Liga zu gewinnen. Dies wollen die Zugerinnen natürlich verhindern, könnten sie bei einem Sieg sogar noch Rang 3 erreichen (mit kleinster Wahrscheinlichkeit sogar Rang 2). Dazu benötigt es jedoch eine Niederlage von Wettingen/Siggenthal gegen den BSV Stans. Verliert Wettingen/Siggenthal das Spiel mit einem Tor Differenz, müssten die Zugerinnen ihrerseits einen 6-Tore Sieg einfahren, um Rang 3 zu erreichen. Ein durchaus mögliches Szenario. Dazu benötigt es aber eine konzentrierte Leistung von Anfang an. Das Heimteam, welches beim letzten Saisonspiel, aufgrund der Vorbereitungsspiele der FU20 Nationalmannschaft in Rom, auf Trainer Christoph Sahli verzichten muss, würde sich auf möglichst zahlreiche Unterstützung aus dem Publikum freuen. Trainer Alex Ernst wird dabei wieder von Lisbeth Höhener unterstützt, die, nach einer einmonatigen Reise, die Saison mit dem Team siegreich abschliessen möchte.

Es spielten:
Simona Krstic, Gordana Milojevic (beide im Tor); Yael Gwerder (10/3 Tore), Stefanie Javet (9), Svenja Stutz (2), Michelle Rinderli (2), Denise Rinderli, Cécile Dommann (1), Nadine Willimann (1), Sereina Käppeli, Julia Roos, Laura Masset (5), Carmen Inderbitzin (3), Eveline Mammele.